KAB - Aktuell


"Die heilende Kraft des Gebetes"
(25.10.2018)

ntin Monika Herz ein Glas Honig als kleine Aufmerksamkeit.

Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung "Hand in Hand" (KAB) aus Rott lud ein zum Vortrag
„Die heilende Kraft des Gebetes“. Über dreißig Personen kamen dazu ins Rotter Pfarrheim.


Die Referentin Monika Herz aus Hohenpeißenberg kam schon als Kind mit diesem Thema in Berührung, da sie in einer christlich gläubigen Familie mit Gebetsheilern im Verwandten und Bekanntenkreis aufgewachsen ist.
Gleich zu Beginn des Abends bat Frau Herz die mehr als 30 Zuhörer in die Stille zu gehen, sich mit den Fußsohlen zu erden und die Hände vor der Brust zu falten. In dieser heiligen Ruhe sprach sie nun das "Vater unser" im Urtext in äramäischer Sprache.
Sie erklärte anschließend, dass ein Gebet mit einer bestimmten Absicht in einer solchen Atmosphäre eine besondere Kraft hat. Später kam auch noch zur Sprache, dass Eingebungen, also Gedanken die von einer "höheren Macht" kommen, am ehesten in der Stille wahrgenommen werden können. In früherer Zeit wurde oft im Alltag vor Beginn einer Tätigkeit der Satz „Im Namen Gottes“ ausgesprochen. Das öffnet "die Telefonleitung zu Gott" und so läuft es besser in unserem Leben, bemerkte die Referentin.
Als ein mögliches Schutzgebet wurde genannt:
Im Namen Gottes, mein Wall aus Kristall allüberall, hüllt mich ganz ein,
lässt nur Licht und die Liebe Gottes herein.
Amen.

Es ist sehr wichtig daran zu glauben, davon überzeugt zu sein, dass wir alle in Gottes liebender Hand sind. Ein Gebet wirkt um so mehr, je mehr wir daran glauben. Zweifel sollten aus dem Geist verbannt werden, was mit einiger Übung immer wieder gelingen kann.
Die Wirkung eines Gebetes, erklärte Frau Herz, kann sehr unterschiedlich ausfallen. Manche werden vollständig gesund, bei anderen bessert sich der Zustand schneller als geplant, wieder andere gewinnen neue Zuversicht und arrangieren sich mit ihren Einschränkungen.
Besondere Erfahrungen macht Monika Herz immer wieder mit dem Marthagebet, das sie in einem Buch über geheime Heilgebete entdeckt hat. Martha wird auch in der Bibel erwähnt und war eine Schülerin von Jesus. Das Gebet wird weltweit immer Dienstags gebetet. In einem Zyklus von 9 Wochen (siehe unten) werden für besondere Anliegen Gebete in einer festgelegten Reihenfolge gesprochen. Durch diese große Beteiligung entsteht ein besonders starker Geistesstrom, der den Gesundungsprozess enorm stärken kann.
Nachdem alle Fragen beantwortet waren und zahlreiche Beiträge aus dem Publikum den Abend bereicherten, gingen alle nochmal in die Stille und Frau Herz sprach zum Abschluss noch einmal das Vater unser in aramäischer Sprache (siehe Text unten).

Das Martha-Gebet

Bei dem Martha-Gebet handelt es sich um ein sehr kraftvolles Gebet. Das Gebet dringt bis in die höchsten Ebenen, bis zu Gott hin. Jesus sagte zu Martha: „Jedes von Herzen kommende Gebet, das Menschen zu dir sprechen, werde ich persönlich erfüllen“. Die Martha, zu der man betet, lebte zur Zeit Jesu und war die Schwester von Lazarus und Maria Magdalena. Der Name Martha ist ein aramäischer weiblicher Vorname mit der Bedeutung „die Herrin“ , „ die Gebieterin“ und „sie ist rebellisch“. Zur heiligen Martha betet man an 9 aufeinanderfolgenden Dienstagen. Während man betet, soll eine geweihte Kerze brennen. Man kann für eigene Anliegen beten, für andere beten und für die ganze Welt beten. Um was man auch bittet, es wird einem vor Ende dieser 9 Dienstage geschenkt werden, egal wie schwierig es auch sein mag. Hat man weitere Anliegen und befindet sich mit anderen Bitten in dem 9 Wochen-Zyklus, so kann man jederzeit mit dem neuen Anliegen beginnen. Dann muss man aber wieder die 9 Dienstage einhalten. Man kann auch mehrere bzw. so viele Anliegen wie man auf dem Herzen hat in einem Zyklus einbringen.

O heilige Martha, du Wunderbare.
 Ich nehme Zuflucht zu deiner Hilfe,
 mich ganz auf dich verlassend,
 dass du mir in meinen Nöten helfen
 und in meinen Prüfungen beistehen wirst.
 Zum Dank dafür verspreche ich dir,
 dieses Gebet überall zu verbreiten.
 Bei der großen Freude, welche dein Herz erfüllte,
 als du in deinem Heim in Bethanien
 den Heiland der Welt beherbergtest,
 flehe ich zu dir um Fürbitte für mich und
 meine Familie,
 dass wir unseren lieben Vater in unserem
 Herzen bewahren,
 und also das Heilmittel unserer Bedürftigkeit
 zu erlangen verdienen.
 Vor allem bei dieser Sorge, welche mich
 gegenwärtig bedrückt:

 (hier die Anliegen nennen)

 Ich flehe dich an, du Helferin in aller Not.
 Bitte besiege die Schwierigkeiten,
 so wie du den Drachen besiegtest,
 bis er zu deinen Füßen lag.
 Amen

Im Anschluss an das Martha-Gebet wird nach der traditionellen Überlieferung folgendes gebetet:

ein Vaterunser
ein Ave Maria
ein Ehre sei dem Vater
dreimal: Heilige Martha, bitte für uns.

Vater unser in der aramäischen Sprache

Vater unser im Himmel, <---> awuun dwaschmeija
geheiligt werde dein Name. <---> nithkadash schmach
Dein Reich komme. <---> te' they malkuthach
Dein Wille geschehe, <---> nehweh sewieanach
wie im Himmel so auf Erden. <---> ekanna dwaschmeija
Unser tägliches Brot gib uns heute. <---> ap bar'ah
 Und vergib uns unsere Schuld, <---> hau-lähn lachma
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. <---> sunkannan yaumana
Und führe uns nicht in Versuchung, <---> washwok-lähn le-nisyona
sondern erlöse uns von dem Bösen. <---> ella pasan min-biescha
Denn dein ist das Reich und die Kraft und <---> me'tol dielach'i malkutha
die Herrlichkeit in Ewigkeit. <---> (w)haila tischboch'(b)ta
Amen <---> Le'alem almien


[Quelle: https://www.charibun.de/Gebet/22_de_Das+MarthaGebet.html]


"Grillfest für Mitglieder"
(30.06.2018)

15 kg Rinderrippe - frist aufgespießt Public Viewing inkl. - alles bestens vorbereitet...
Einige Stunden später ... das Fleisch duftet schon! Das Salatbuffet füllt sich ... lecker!
Das letzte Stück Fleisch vor seiner Zerteilung... Über 30 Gäste genossen die Idylle und das gute Essen...

Einen wirklich gelungenen Abend hatten die Mitglieder der KAB bei ihrer jährlichen Grillfeier
und schönstem Wetter
. Nach einem Lamm und einem Spanferkel in den letzten Jahren, gab es heuer erstmals eine Rinderrippe. Alles auf dem Asado-Spieß - ganz langsam (6 Stunden) am offenen Feuer "gegart".  Die Gäste haben auch viele leckere Salate und Nachspeisen mitgebracht. Martin Pfuff spendierte auch noch dazu selbstgebrautes Bier. Alles in Allem Spezialitäten vom Feinsten. Wer hier nicht dabei war, der hat wirklich etwas verpasst...


"Kräuterwanderung"
(16.06.2018)
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Gartenbauverein Rott!

Unterwegs in Land und "ungespritzter" Flur ...

Ein gesundes und frisches Getränk aus dem Garten ... Gemütlicher Ausklang mit Leckereien aus der Natur...

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung Hand in Hand und der Gartenbauverein Rott organisierten eine Kräuterwanderung mit Roswitha Storhas von der Kräuterwerktstatt Fuchstal.

Gleich zu Anfang wies die Referentin darauf hin, dass ihr der Respekt vor der Natur sehr wichtig ist. Sie pflücke deshalb immer nur soviel, wie unbedingt nötig sei und bedanke sich auch immer bei den Pflanzen. Jetzt im Hochsommer stehen uns eine Fülle von Heilkräutern zur Verfügung, wir brauchen uns nur umzuschauen führte Frau Storhas aus. Die Linden stehen gerade in voller Blüte. Diese prächtigen Bäume waren früher Friedensbäume unter denen früher Gericht gehalten, aber auch getanzt wurde. Das Labkraut wächst meist an ungedüngten Stellen, vor allem das weiße. Heilkräftiger ist allerdings das wunderschön anzuschauende gelbe Labkraut, das auch "Organputzer" genannt wird. Oft verkannt wird der Gundermann, der Herr des Eiters, der ein hochwertiges Heilkraut ist. Beim Johanniskraut ist darauf zu achten, das Echte zu finden, das an den durchlöcherten Blättern zu erkennen ist. Es hat mehr Öldrüsen und wirkt deshalb stärker. Auch Schafgarbe, Frauenmantel, Brennessel, Mädesüss und noch viele andere Heilpflanzen waren zu sehen und die Referentin wusste zu jedem Kraut etwas zu berichten. Die meisten der mehr als 20 Teilnehmer nutzten dann auch noch das Angebot zum Austausch im privaten Kreis in der Eichbergstraße. Hierfür hatte Roswitha Storhas eine Kräuterlimonade und einen Kräuterquark mitgebracht. Das besondere Gefäß für die "Kräuterlimo" begeisterte. So gingen alle alle gestärkt und mit neuem Wissen nach Hause. 

"Tagesausflug nach Wemding"
(26.05.2018)
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Gartenbauverein Rott!






Begeistert und voll beladen kamen die vielen Mitfahrer vom gemeinsamen Tagesausflug der KAB und des Gartenbauvereins nach Hause. Hauptprogrammpunkt war der "Fuchsienmarkt" im schönen Städtchen Wemding. Hier gab es allerlei Raritäten und schöne Pflanzen zu sehen. Es blieb auch ausreichend Zeit für Eigeninitiativen. Auf dem Heimweg gab es noch kulinarische Hochgenüsse in der "Unteren Mühle" in Schwabmühlhausen.


Bienenpraxistag oder "Bienenspektakel in Rott"
(19.05.2018)

Bienen am Schlupfloch des Bienenstocks Bienen fliegen aus... Eine neue Schwarmbildung am Nachbargrundstück...

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung Hand in Hand aus Rott veranstaltete zum Jahr der Biene einen Praxistag am Bienenstand. Zuerst durften die Teilnehmer am Bienenstand von Walter Hirschauer einen Blick in die Bienenbeute werfen.

Da war ein großes Gewusel, aber der Rauch aus der Imkerpfeife beruhigte die kleinen, fleissigen Tierchen. Auf der ersten Wabe war neben den Bienen frischer und bereits verdeckelter Honig zu sehen. Die zweite Wabe war voll mit verdeckelter Brut, aber es waren auch offene Zellen mit Maden und kleinen Eiern vorhanden. Mehrere Drohnen, die etwas größer sind als die Arbeiterinnen, flogen auf und machten mit ihrem Gebrumme laute Geräusche. Aber die Männer im Bienenvolk sind harmlos, denn sie besitzen keinen Stachel. Die Bienenkönigin, die länger als die weibliche Biene, aber nicht so dick wie die Drohnen ist, ließ sich leider nicht sehen. Aber quasi als Entschädigung gab es kurz darauf vor einem anderen Bienenvolk ein lautes Gesummse. Und tatsächlich, als hätten wir es abgesprochen, machte sich das Volk bereit zum Schwärmen. So ein Spektakel ist sehr selten aus nächster Nähe zu beobachten. Etwa die Hälfte des Volkes erhob sich fast gleichzeitig in die Luft und folgte der alten Königin. Anfangs schaute es aus, als fliege der Schwarm völlig orientierungslos umher. Nach einiger Zeit war klar, dass sie sich die Buche in Nachbars Garten als Zwischenstation ausgesucht hatten. Nach etwa einer halben Stunde hatte sich eine Traube in etwa fünf Meter Höhe gebildet. Ein befreundeter Imker half mit die Leiter anzubringen und so wurde der Schwarm eingefangen und in die Schwarmkiste befördert. Nach dieser Aufregung hatten alle eine Stärkung verdient und es gab kleine Snacks, die alle etwas mit Honig zu tun hatten. Drei fleissige KAB-Frauen hatten keine Mühen gescheut und leckere Kleinigkeiten zuzubereiten. Nun ging es ans Schleudern der vorher entnommenen Waben. Das entfernen der Wachsschicht, genannt entdeckeln, braucht etwas Übung ist aber kein Hexenwerk. Jeder durfte dann dieses sehr  gesunde Naturprodukt probieren und auch ein Glas davon mit nach Hause nehmen. Leider fanden nur wenige Interessierte die Zeit mehr über diese äusserst sozialen Wesen zu erfahren.


Wanderung nach Andechs
(14.04.2018)



Mit üppigen Speisen wurden die Wanderer der Rotter KAB belohnt. Für die Wanderung nach Andechs wurde diesmal die schöne Wegvariante von Pähl aus gewählt. In der schönen Klosterbasilika fand der/die eine oder andere noch etwas Stille zum Gebet.



44. Jahreshauptversammlung
(16.02.2018)

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