KAB - Archiv 2003


Adventsfeier
(19. Dezember 2003)

Ein Höhepunkt des Jahres ist in jedem Fall unsere Adventsfeier, zu der sich viele KABler gesellten. Zu den spendierten Plätzchen gab es Glühwein. Musikalisch umrahmte die "Reichlinger Stubnmusi" (Gitti, Bettina, Karin, Silvia und Margot) die heurige Feier. Mit Liedern, besinnlichen und lustigen Geschichten stimmte sich die fröhliche Runde auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein und zog zugleich eine positive Bilanz eines wahrlich veranstaltungsreichen und erfolgreichen Jahres.

Bei den Mitgliedern sehr beliebt - unsere Adventsfeier!Nicht nur sympatisch, sondern auch gut - die Reichlinger Stubnmusi!

 


Rotter Dorfweihnacht
(14. Dezember 2003)

"Hand in Hand" halfen wir wieder unseren Vereinskollegen bei der Rotter Dorfweihnacht. Galt es doch wieder Geld für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Dank gilt vor allem den zahlreichen Spenderinnen und Spendern von Waren, deren Verkaufserlös der Renovierung unserer alten Dorfkirche "St. Johann" gewidmet wurde. Vorsitzende Susanne Keller lobte vor allem die fleißigen und "leidensfähigen" Helfer, denn das Wetter war beim Auf- und Abbau nicht gerade motivierend.

Viel Interesse herrschte an unserem Stand ...... kein Wunder, bei dem Warenangebot!

 


Wasser & Salz - die Qualität ist entscheidend!
(16. Oktober 2003)

Zu einem Informationsabend mit dem Thema „Wasser und Salz - mehr als ein Lebensmittel" luden wir ins Rotter Pfarrheim ein. Der Referent, ein Mitglied des Auerbergzentrum e.V. zitierte anfangs einen Satz von Buddha: „Das einzige Heilmittel des Menschen ist das Wasser". Auch deshalb empfahl er den interessierten Zuhörern täglich ca. zwei Liter Wasser zu trinken. Aber ganz entscheidend sei dabei die Qualität. Mineralwasser wird mit Kohlensäure oder mit UV

-Bestrahlung haltbar gemacht und ist deshalb für den menschlichen Körper in der Regel nicht so bekömmlich wie deutsches Leitungswasser. Heutiges Quellwasser ist meist angereichert mit Schadstoffen aus dem saurem Regen (Flugzeug-Abgase, dem Elektrosmog und der vorhandenen Restradioaktivität). Deshalb empfahl der Referent das Wasser aufzubereiten, wofür es folgende Möglichkeiten gibt:

- Die preisgünstigste Methode ist das Energetisieren z.B. mit Edelsteinen (Bergkristall, Rosenquarz,
  Amethyst etc.), ...
- Chemische Verunreinigungen können durch Osmose, Destillation oder durch einen Carbonfilter
  verbessert werden.
- Die teuerste, allerdings aus Sicht des Referenten beste Methode ist die Strukturverbesserung des
  Wassers z.B. durch Levitation.

Alle Besucher dieses Vortrages erhielten frisch zubereitetes levitiertes Wasser, da der Referent sein eigenes Wasseraufbereitungsgerät für diesen Abend kostenlos zur Verfügung stellte. Ganz nebenbei er noch Tipps für das tägliche Leben. So sollten z.B. Kaffeekränzchen-Teilnehmer ca. ½ Stunde vor dem Kaffeegenuss mindestens einen ½ Liter Wasser trinken, dann wird das Fett des Sahnetörtchens verbrannt und nicht in den Fettzellen abgespeichert. Um die entwässernde Wirkung einer Tasse Kaffee auszugleichen, benötigt der Körper mindestens zwei bei gesunden und bis zu elf Tassen Wasser bei herzkranken Menschen. Außerdem merkte er an, dass Produkte die Jod oder Fluor enthalten mit Vorsicht zu genießen seien.

Im zweiten Teil des Vortragabends erklärte der Referent, dass das übliche Kochsalz nach dem Herauslösen aus dem Bergwerk raffiniert, gebleicht und gesiedet wird. Als Ergebnis bleibt nur reines Natrium-Chlorid mit evtl. künstlichen Zusätzen (Jod, Fluor) das dem Körper mehr schadet als nützt. Er empfahl nur natürliches Kristallsalz zu verwenden, da dieses, genau wie unser Körper, alle 84 Elemente enthält die zur Aufrechterhaltung unserer Gesundheit notwendig sind. Kristallsalz ist vielseitig verwendbar z.B.

- zum Würzen und Kochen
- als Sole zum Zähneputzen, Inhalieren, als Solebad

Sehr zu empfehlen ist eine 26% Sole, wovon täglich ein Teelöffel, mit gutem Wasser verdünnt, getrunken wird. Natürliches Kristall-Salz und gutes Wasser sind in der Lage die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

Über beide Themen könne man sich mehrere Tage beschäftigen, so der Referent. Er gab aber zum Schluss den Gästen noch ausgiebig Gelegenheit zu einer kontroversen Diskussion.

Der Professor und seine Wasseraufbereitungsmaschine ...Immer mehr auswärtige Besucher kommen zu den KAB Informationsabenden ...

 


Lieber Solarstrom, als Krieg um Öl
(25. September 2003 )

„Wer in alternative Energien investiert, braucht keinen Krieg um Öl zu führen“, so eine Aussage anlässlich eines Informationsabends der KAB "Hand in Hand" mit dem Thema „Alternative Energien“. Über die einzelnen Möglichkeiten, sowie deren Vor- und Nachteile berichtete der Referent Dr. Wolfgang Weisensee ausführlich.

 Die Nutzung von Wind- und Wasserkraft, sowie Biomasse und Solarenergie ist nicht nur eine Frage der Einstellung, nein, so Dr. Wolfgang Weisensee: „Bei der Nutzung von alternativer Energie müssen sich Ökologie und Ökonomie nicht widersprechen!“. Im Laufe des Abends kristallisierte sich heraus, dass in unseren Breiten die Sonnen- und Wasserkraft sowie die Nutzung von Biomasse am geeignetesten und sinnvollsten ist. In jedem Fall ist es gut, wenn sich der Betreiber der Anlage schon bei der Projektierung mit einbringt und nach der Inbetriebnahme die Erträge der Anlage laufend überwacht. Der Referent ging auch auf die verschiedensten Fördermittel (KfW, Gesetz über erneuerbare Energien) und die notwendigen Versicherungen ein. Er zeigte anhand von verschiedenen Anlagen, bei denen er beteiligt ist oder die er mit projektierte, dass sich eine Solaranlage je nach Standort binnen 8 bis 18 Jahren amortisiert hat. Am Ende des Vortrages konnten die interessierten Gäste ihre Fragen loswerden, die Herr Dr. Weisensee durch sein fundiertes Wissen sofort beantwortete.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass alternative Energieformen heute schon sinnvoll genutzt werden können. Wenn wir auf die Risiken von Atomkraft langfristig verzichten wollen, dann sind alternative Energien sogar Pflicht. Wie in allen Bereichen entscheidet die Planung und Durchführung letztendlich über die Rentabilität. „Ehrliche“ und kompetente Partner sind dabei Voraussetzung.

 

Auch historischen Gebäuden steht moderne Technik ...Moderator: Martin Pfuff; Referent: Dr. Wolfgang Weisensee

 


Tagesausflug nach München
(18. Juni 2003 )

Mit 30 Personen starteten wir mit dem Bus nach München. Für den Vormittag war eine
2,5-stündige Werksbesichtigung bei BMW auf dem Programm. Es war sehr interessant mitzuerleben, wie die 3er-Serie gebaut wird und welche organisatorischen und technischen Aufwendungen hierzu notwendig sind. Genießen durften wir auch das sehr gute und reichliche Menü der Werkskantine. Am Nachmittag besuchten wir den Botanischen Garten mit all seinen Sehenswürdigkeiten. Besonders die exotischen Gewächshäuser und das Alpinum beeindruckten die Besucher. Zwischendurch wurde der Gartenbesuch zu einem Abenteuer, denn der Himmel gab kurzzeitig alles was er zu bieten hatte. Die Hosen waren aber bei dem nachfolgendem Sonnenschein schnell wieder trocken.
Einen geselligen Abschluss mit einem feinem Essen gönnten wir uns noch in Raisting im Gasthaus zur Post. Trotz weiter Strecken, die zu gehen waren, war es ein
rundum gelungener Ausflug.

 

Mit Arbeitsmantel und Funkgerät unterwegs im BMW-Werk ...Unser Bus vor dem einmaligen BMW-Gebäude ...

Das Freigelände des Botanischen Gartens ...Das Alpinum, eines der attraktivsten Elemente des Gartens ...

Die exotischen Gewächshäuser begeisterten ...Ein gutes Essen zum Abschluss - das ist fein!

 


Maiandacht bei der Kreuzwieskapelle
(25. Mai 2003 )

Mit ca. 180 Personen war die Maiandacht bei der Kreuzwieskapelle sehr gut besucht. Die Besucher belohnten damit die vielen Mühen der KAB und vor allem die der Gastgeber Petra, Irma und Alois Schrank. Musikalisch umrahmt wurde die von Pater Johann feierlich gestaltete Maiandacht von Waltraud Pössinger, Lisa Krötz und Petra Hinke. Im Anschluss gab es noch Kaffee und Kuchen und die Rotter Trachtenjugned führte zur Unterhaltung noch Plattler und Tänze auf. Eigens ein Zelt wurde aufgebaut, damit sich die Gäste wohlfühlen konnten. Gott sei Dank musste das Zelt nur Sonnenstrahlen abhalten. Das Unwetter ging wie so oft an Rott vorbei. Unterstützend hierbei war sicherlich die feierliche Andacht und die gute Absicht. So war es dank vieler Spenderinnen von Kuchen und Geld möglich, einen Erlös von 661,35 € zu erzielen. Wie beabsichtigt, wird dieser je zur Hälfte für die Blindengruppe Weilheim/Schongau und für die Renovierung der alten Rotter Pfarrkirche "St. Johann" verwendet.
Allen Spendern, Helfern, Mitwirkenden und Besuchern sagen wir ein herzliches "vergelt´s Gott".

Extra ein Zelt aufgebaut, damit es die Gäste komfortabel haben ...Pater Johann hält das Mikrofon für die Leser der Fürbitten ...

Die Musikanten: Lisa, Petra und WaldtraudAlt und Jung versammelten sich zur Maiandacht ...

Auch ein Blindenhund gesellte sich zu den ca. 180 Gästen!Die Rotter Trachtenjugend führte drei Tänze auf - bravo!

 


Bewährte Hausmittel
(10. April 2003 )

Jeder muss im Alltag täglich eine Vielzahl von kleinen, aber lästigen Alltagsproblemen bewältigen. Die Kinder haben eine Erkältung, der Teppich einen Fleck, die Fensterscheiben haben Schlieren, der Zahn tut fürchterlich weh, usw. Kein Grund zu verzagen, hat doch unsere moderne Welt viele moderne "Mittelchen", all diese Probleme zu bewältigen. Doch sind diese Mittel auch wirklich gut für uns und unsere Umwelt? Gibt es nicht einfachere, natürlichere und auch billigere Hilfen? Eigentlich schon, das bewiesen uns schon unsere Vorfahren, auch ohne Chemiekonzerne und ihre künstlichen Produkte!

Um einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, organiserte die KAB "Hand in Hand" deshalb den Vortrag "Bewährte Hausmittel" und luden eine Expertin ein. Frau Seidenschwann-Diessl - Lebensmittelchemikerin und Hauswirtschaftsleiterin aus Meitingen - referierte an diesem Abend über die Bereiche Gesundheit, Körperpflege und Haushalt. In ihrem Vortrag stellte sie viele Produkte der Natur vor und schilderte deren Anwendungsmöglichkeiten bzw. Vorteile. Ob Gänseblümchen im Salat, Distelöl und Milch als wohltuendes Bad, Kartoffelstärke für Flecken im Teppich, Knoblauch gegen Ohrenweh, Gewürznelken gegen Zahnweh, ... Jeder der 35 Anwesenden Gäste konnte für sich den ein oder anderen "Geheimtipp" mit nach Hause nehmen. Natürlich fehlten an diesem Abend nicht die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten der Essige, Öle und Kräuter. Tabus kannte die Referenin nicht. Sie sprach direkt die Gefahren der heutzutage benutzten Produkte (z. B. Haarfärbemittel) an, warnte aber auch vor leichtfertigem Umgang mit selbstprozudierten "Medikamenten". Für ihren offenen und sehr interessanten Vortrag erhielt Frau Seidenschwann-Diessl einen großen Applaus. Der informative Abend fand noch einen netten Abschluss in gemütlichen Gesprächen zum Erfahrungsaustausch. Hier wurde dann auch diskutiert, ob man den Vorschlag zur Verarbeitung von Nacktschnecken (Schneckensirup für Erkältungen) wirklich wahrnehmen sollte ...

Frau Seidenschwann-Diessl überzeugt durch Wissen ...Interessierte Zuhörer berichten von eigenen guten Erfahrungen ...

 


Einkehrtag
(5. April 2003 )

"Weil du in meinen Augen kostbar und wertvoll bist ...",
so lautete das Thema des diesjährigen Einkehrtages, der gemeinsam von Pfarrgemeinde und der KAB "Hand in Hand" veranstaltet wurde.
Während die Gastreferentin Schwester M. Raphaela in ihrer einleitenden Meditation darauf einging, inwieweit die Liebe und Annahme Gottes uns im Alltag hilft, erklärte Pater Johann die dazu passende Bibelstelle anhand von 7 Schritten. Den neuen "Lichtreichen Rosenkranz", den Papst Johannes Paul im letzten Jahr uns Christen offiziell übergab, wurde den insgesamt
18 Teilnehmern ebenfalls vorgestellt.
Abschließend kam es nach der seelischen, noch zu einer körperlichen Einkehr. Min einem ausgezeichneten 5-Gänge-Menü wurden die Anwesenden vom bewährten "Küchenteam" des Rotter Pfarrheimes verwöhnt.

Die Gesetze des neuen (vierten)
"Lichtreichen Rosenkranzes" lauten:


1. der von Johannes getauft worden ist;

2. der sich bei der Hochzeit von Kana
    offenbart hat;

3. der das Reich Gottes verkündet hat;

4. der auf dem Berg verklärt worden ist;

5. der die heilige Eucharistie eingesetzt hat.

Schwester Raphaela überzeugte durch ihr Lächeln ...

 


Kreuzweg-Andacht
(26.  März 2003 )

"Nur kurze Zeit mit Jesus gehen, der ein Leben lang uns begleitet ...", waren die einleitenden Gedanken der Kreuzweg-Andacht der KAB Rott. Die Gläubigen beteteten miteinander alle 14 Stationen des "heiligen Kreuzweges". Der ansprechende Text wurde aus dem Gebetsbuch des Bistums Paderborn entnommen und am Overhead-Projektor für alle sichtbar dargestellt. Gewidmet wurde diese "Gebetstunde" (40 Minuten) den persönlichen Anliegen und den Opfern des Irak-Krieges.

 


Spiele-Nachmittag
(23.  März 2003 )

Spielen macht Spaß. Deshalb lädt die KAB Rott Eltern mit ihren Kindern, oder Großeltern mit ihren Enkeln zu einem Spielenachmittag ein. Gerade die Fastenzeit bietet viele Chancen den Fernsehkonsum einzuschränken und sich im Spiel wieder intensiv als Familie zu erleben. Deshalb ist es an diesem Nachmittag Pflicht, dass sich Eltern und Kinder gemeinsam an den Tisch setzen. Erst danach gab es Kaffee, Tee und Kuchen als Belohnung.
Mit über 50 Brettspielen war die Auswahl an Möglichkeiten sehr groß.
Durch das sehr schöne Wetter war der Besuch heuer allerdings etwas dürftig. Die Veranstalter haben hierfür jedoch volles Verständnis: "Wenn die Familien draußen etwas gemeinsam unternehmen, dann ist uns das genauso recht!"

Duplosteine- nicht nur etwas für die Kleinen ...Die Krabbelecke ist immer besetzt ...

Spielen macht Spaß - besonders in der Gruppe.Zeit für Kinder haben - was gibt es für ein besseres Geschenk?

 


Starke Eltern - starke Kinder!
(Familien-Nachmittag, 22.  März 2003 )

Kinder zu erziehen ist wahrlich nicht einfach. Der Kreisverband der KAB lud deshalb ein zu einem Familiennachmittag nach Landsberg ins Pfarrzentrum "Hl. Engeln". Die Referentin, Frau Petra Reiter aus Weilheim, ging unter anderem auf verschiedenen Problembereiche wie z.B. "Mogeln", "Lügen", "Schlampig sein", ... ein. Professionell bezog sie dabei die Erfahrungen der insgesamt 46 Erwachsenen mit ein. Die gemeinsam erarbeiteten Verhaltensvorschläge wurden dann noch um pädagogisch empfohlene Ratschläge ergänzt.
Die insgesamt 40 Kinder wurden parallel hierzu betreut. Zwischendurch gab es Gelegenheit zu einem Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein ansprechender Familien-Gottesdienst, dessen musikalische Ausgestaltung der Mosaik-Chor aus Rott übernahm.

Die Referentin erklärt den Kleinen chinesisch Knobeln ...Die kleinste Besucherin nahm auf der Decke platz!

Entscheidungen treffen mit chinesisch Knobeln?!Kinder gehen gern in die Kirche, wenn sie mitmachen dürfen ...

 


Idealgewicht ohne Hungerkur
oder "Fett macht nicht fett!"
(Informationsabend vom 6. März 2003)

Alexandra Eideloth, Gesundheitsberaterin GGB referierte über die Grundlagen einer natürlichen Ernährung. Dabei stellte sie fest, dass das Ziel die langfristige Erhaltung der Gesundheit sei. Eine Gewichtsreduzierung bishin zum Idealgewicht stelle sich dabei von ganz alleine ein, wenn man nur auf die Natürlichkeit und Qualität der Ernährung achte.

Dies sei mit den jetzt üblichen Ernährungsgewohnheiten nicht möglich. Über mehrere Generationen hinweg, verließen wir uns auf die Industrie und unsere Politiker. Die Folge hiervon: Noch nie hatte Deutschland so viele Kranke und so viele Ärzte. Statt Aufklärung zu betreiben, werden Milliarden in Werbekampangen für Produkte gesteckt, die die Bezeichnung "Lebensmittel" eigentlich nicht verdienen. So lange wir nicht die Ursachen des Übels anpacken und zu einer ehrlichen Aufklärung übergehen, wird unser Gesundheitssystem nie mehr zu bezahlen sein.

Der Referentin ist klar, dass sie hier milliardenschweren Argumenten und Werbeslogens widerspricht. Auch von nicht ärztlich verordneten Diäten hält Sie nichts. Sie fordert uns auf, endlich die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Wichtig sei dabei auch die ganzheitliche Betrachtung der Person, zu der neben der Ernährung auch die Lebensumstände (Ärger, Stress,  ...) und Umweltbedingungen (Lärm, ...) zu berücksichtigen sind. So könnten die meisten unser "Volkskrankheiten" in erheblichem Maße vermieden werden.

FDR (Friss das Richtige) statt FDH sei die Devise. Dazu gehören nicht künstlich hergestellte Zucker, die leider in sehr vielen Produkten enthalten sind. So enthält z. B. eine 300g Ketchup Dose umgerechnet 50 Stück Würfelzucker. Dies auf dem Etikett zu kontrollieren ist jedoch nicht einfach, da es über 30 verschiedene Bezeichnungen für Zucker gibt. Auch dem sehr oft verwendeten Weißmehl wurden die lebensnotwendigen Inhaltsstoffe eines ganzen Korns entzogen. Wichtig wäre es Produkte nicht nach ihren Kalorien (Brennwert) zu beurteilen, sondern nach ihren lebensnotwendigen Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Aromastoffe, ungesättigte Fettsäuren, Faserstoffe).

Um eine ideale, ihrer Veranlagung entsprechende Körperform zu erhalten oder zu erzielen und gleichzeitig ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten zu vermeiden, sollten Sie sich deshalb an folgende Regeln halten:

1. Meiden Sie streng:
- Weißmehle und alle daraus erstellten Produkte (Brot, Teigwaren, Nudeln, ...)
- Alle Zuckerarten, die in der Fabrik hergestellt sind (Haushaltszucker, Traubenzucker, Rohrzucker,
  Sirup, ...)

- Alle raffinierten, also künstlich hergestellten Fette und Öle ("gewöhnliche" Öle, Margarine)
- Nicht ärztlich verordnete Präparate, unnatürliche Zusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel

2. Schränken Sie möglichst weitgehend ein:
- Alle durch Hitze, Konservierung oder Präparierung denaturierten Nahrungsmittel (Konserven, ...)
- Salz (Ersetzen durch Kräuter oder andere Gewürze)

3. Täglich essen sollten Sie:
- Vollgetreide und alle Produkte daraus
- Frischkost aus rohen Salaten und Gemüsen
- Drei Esslöffel Getreide in Form eines Frischkorngerichtes
- Naturbelassene Fette und Öle (Butter, kaltgepresses Olivenöl, ...)

4. Sonstige Regeln:
- Ausreichende Bewegung an frischer Luft
- Täglich drei Malzeiten (keine Zwischenmalzeiten, wegen Abbau der Fettreserven)
- Dem Durst entsprechend klares Wasser oder Tee trinken (keine Säfte beim Abnehmen)
- Abwechslungsreicher und vielfältiger Speiseplan
- Langsam essen und gut kauen - einfach genießen!

Passend zum Thema "Natürliche Ernährung / Idealgewicht ohne Hungerkur" finden Sie ausführliche Erläuterungen und praktische Beispiele (Rezepte) in der nachfolgenden Bücherempfehlung.

Bücherempfehlung

Rückfragen oder weitere Seminarangebote können Sie erfragen unter:

Seminare/Rückfragen

Die KAB "Hand in Hand" wünscht allen, die sich aus Überzeugung für eine natürliche Lebensweise interessieren alles Gute und vor allem Ausdauer. Es ist ein langer und kein einfacher Weg - aber er lohnt sich!

600g Zucker  (200 Wz) in 800g Kaba; 50 Würfelzucker in 300g Ketchup!Anregungen in Büchern suchen, um Ersatz für alte Gewohnheiten zu finden.

 


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Auszeichnungen für Mitglieder der KAB Rott
(Jahreshauptversammlung vom 7. Februar 2003)

Der Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) "Hand in Hand" aus Rott ehrte anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung verdiente Mitglieder.

So erhielt Herta Rupp für ihre 25-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und die silbernen Ehrennadel. Ebenfalls ausgezeichnet wurden Ludwig Schwab, Marianne und Karl Gailler, sowie Walter Hirschauer für 15-jährige Zugehörigkeit. Anlässlich besonderer Verdienste erhielt Johann Blank von dem extra aus Irrsee angereisten stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Friedrich Steigleder die Ehrennadel in Rot.

Bei der unter dem Motto "Unser Verband ist es wert, dass wir für ihn werben" stehende Versammlung , hielten Susanne Keller und Franz Blank noch einmal die vielen Vorteile des engagierten Ortsverbandes den Anwesenden vor Augen. Zahlreiche Statistiken und die Auswertung der kürzlich durchgeführten Mitgliederbefragung bestätigen, dass sich die Mitglieder wohl fühlen und dass ihre Anliegen Ernst genommen werden. Dies spiegelt sich auch in dem umfangreichen Jahresprogramm 2003 wieder, das auch unter dem Punkt "Termine" von dieser Homepage abgerufen werden kann. Den Anwesenden wurden in einer extra aufgebauten Informationsecke noch Einblicke in die "geheimen" Unterlagen der Vorstandschaft gewährt. Als kleine Überraschung und Dankeschön fürs Kommen erhielt jeder einen der heiß begehrten neuen Werbekugelschreiber.

Die abwechslungsreiche und kurzweilige Versammlung endete mit einem kleinem Imbiss und einem gemütlichem Beisammensein. Die Worte einer Anwesenden: "Da hat man ja richtig Lust auf eine Jahreshauptversammlung zu gehen", motivieren die junge Vorstandschaft den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Dies bestätigt auch die trotz "kritischem Wetter" gute Beteiligung von 59 Prozent.