KAB - Archiv 2009


Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Nicht stressen lassen...
Weihnachten ist das Fest der Liebe, aber auch nicht selten das Fest der kollektiven Überforderung. Denn schnell artet das, was eigentlich Ruhe und Besinnlichkeit bringen sollte, in Stress und Hektik aus. Sollte es auch bei Ihnen soweit sein, dann heißt es: Auf die Bremse treten! Inne halten und daran denken, was wirklich wichtig ist im Leben und schätzen was man hat. Aus dieser Dankbarkeit heraus, wird man wieder offen für Beziehungen, nimmt Selbstverständliches nicht als solches hin und sieht auch in kleinen Dingen Geschenke des Lebens. Gelingt es dann noch die Liebe zu sich selbst und zum Nächsten zu aktivieren, ja dann sind wir dem Sinn des Weihnachtsfestes näher gekommen. Vielleicht können wir dann in unserem Herzen die Nähe unseres Herrn Jesus Christus spüren. Dies wünschen wir Ihnen jedenfalls.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen engagierten Mitgliedern, Spendern von Altpapier, Gönnern und Helfern, die über das ganze Jahr hinweg unseren Ortsverband unterstützen.

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und für das neue Jahr 2010 Gesundheit, Liebe, Mut, Tatkraft, Zusammenhalt, ein trautes Heim, Glück, gute Ideen, Zuversicht, aber auch Dankbarkeit.

Gott segne und behüte Sie!


 

Ein biblisches Mahl als Adventsfeier
20.12.2009

Das Buffet zum  biblischen Mahl - alles Speißen die in der Bibel vorkommen!
Liebevoll dekoriert - das Pfarrheim.Große Nachfrage bei den Mitgliedern - auch dieses Jahr wieder.

Als Dankeschön lud die Vorstandschaft zur alljährlichen Adventsfeier ein. Insgesamt 45 Mitglieder folgten diesem Ruf gerne, wartet doch jedes Jahr eine Überraschung auf sie. In der Form eines biblischen Mahles wurden dieses Jahr die besinnlichen Texte arrangiert. Dazischen gab es zu den Bibelstellen passende Speisen und Getränke. Im Vordergrund stand das Miteinander, wie z.B. gemeinsam das Brot brechen und das gegenseitige Bedienen. Denn wie schon Albert Schweizer sagt, "das Mitgefühl mit und die Achtung für andere Geschöpfe ist es, das den Menschen zum Mensch macht!". So waren die drei Organisatorinnen Antonie Mracsko, Renate Keller und Helga Blank auch erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. Es wurden auch prompt Rezepte verlangt, so auch von der orientalischen Currysuppe, die Familie Pfuff zubereitet hatte. Kaplan Albert Chrusniak spendete am Schluss noch den kirchlichen Segen. Gestärkt und guter Stimmung wünschte man sich dann noch gegenseitig eine gesegnete Weihnacht und ging glücklich nach Hause.
 


 

6. Rotter Dorfweihnacht
(12/13. Dezember 2009 - Eine Dorfgemeinschaft hilft zusammen für einen guten Zweck)

Unser Verkaufsstand - schon etwas "ausgeräubert".
Großer Andrang - auch am Vorabend beim "Vorglühen"!Der Nikolaus mit seinen Knechten war auch da zur Freude der Kinder!

Mit neuem Konzept und noch mehr Engagement veranstalteten die Rotter Verein die 6. Rotter Dorfweihnacht. Die Gäste nahmen das Angebot gerne an. Die enorme Beteiligung erbrachte auch ein Rekordergebnis von über 9000 €, das der Sanierung der Rotter Ottilienkapelle gewidmet wurde. An unserem KAB-Stand erwirtschaften wir 579,45 € Gewinn. "Die viele Arbeit und der Mut für das neue zweitägige Konzept haben sich gelohnt", so Vorsitzender Franz Blank. "Mein Dank gilt, den zahlreichen Spendern der Waren und den eifrigen Helfern!" 
 


 

Das Wichtigste ist eine intakte Familie...
Die KAB und Gemeinde Rott luden am 22. Oktober ein zum Vortrag
Drogen & Such(t)mittel (Suchtprävention).
(22. Oktober 2009 - Bericht von Susanne Schmidt-Tesch, LT 27.10.2009)

Jürgen Bergfeld führte souverän einen Dialog mit den Teilnehmern.Die interessierten Zuhörer erfuhren elementare Grundlagen zur Suchtprävention.
 

Neugierig betrachten die Besucher die Gegenstände auf dem roten Tuch. Coladose, Aspirin, Maßband, ein Stofftier, Diskette, Schlüssel, kleine Schnapsfläschchen und vieles mehr liegen zu ihren Füßen. Dann fordert Sozialpädagoge Jürgen Bergfeld die erste Reihe auf, sich einen Gegenstand auszusuchen und zu sagen, welche Sucht sie damit verbinden. Und schon wird deutlich, wie viele verschiedene Süchte es gibt. Spielsucht, Tablettensucht, Esssucht, Nikotinsucht, Sucht nach Aufputschmitteln und natürlich wird die Alkoholsucht genannt.

Laut Bergfeld seien Süchte die Suche nach Wertschätzung, Zuneigung und Geborgenheit. Die Suchtmittel seien Hilfsmittel, diesen Mangel kurzfristig zu überbrücken. Oft sei es eine Strategie, ein Drama zu bewältigen. Sucht müsse als Krankheit gewertet werden. Am wenigsten wahrgenommen werde die Alkoholsucht. Insbesondere in Bayern werde Alkohol oft verherrlicht. Sogar in der Rechtsprechung falle das Strafmaß bei Taten unter Alkoholeinfluss geringer aus, kritisierte der Sozialpädagoge.

Die besten Voraussetzungen für gesundes Aufwachsen böten harmonische Familienverhältnisse. Wärme, Aufmerksamkeit und Unterstützung beim Streben nach Autonomie seien wichtige Schutzfaktoren. Das Kind solle sich als eigenständiges, abgegrenztes Individuum begreifen, das etwas bewirken kann. Überbehütung gelte dagegen als Risikofaktor. Als Eltern müsse man sich bewusst sein, dass die Kinder einen kopieren. Dies sei in der Pubertät nicht sichtbar. Ein Teilnehmer ergänzte dies mit einem Zitat von Mark Twain: „Mit 14 Jahr hielt ich meinen Vater für so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wie viel der alte Mann in sieben Jahren dazu gelernt hatte.“

Grenzen setzen

Den Eltern riet Bergfeld, Grenzen gegebenenfalls autoritär durchzusetzen. „Wir scheuen uns oft davor, da wir dann uncool sind.“ Aber Eltern seien keine Kumpel, sondern verantwortlich für ihre Kinder. Auch Elternhaus und Schule sollten mehr kooperieren. Wichtig sei es, in Kontakt mit den Kindern zu bleiben, zum Beispiel beim gemeinsamen Essen mindestens einmal in der Woche. Alkohol könne bei gebührendem Anlass als Ritual eingeführt werden. Wichtig sei es, den Umgang damit zu lernen. Im Schlusswort dankte Bürgermeister Quirin Krötz dem Referenten für seinen Vortrag. Es seien viele Multiplikatoren da gewesen. In dem entspannten Gesprächsklima stellten viele der Anwesenden dem Suchtfachmann noch Fragen.
 


Arm ist, wer keine Zeit für andre hat!
(Diözesantag in Peißenberg am 17. Oktober 2009)

Symbol und Begleiter - ein süßes Kamel!

Unter dem Motto "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher in das Reich Gottes gelangt" versammelten sich über 150 Delegierte in der Peißenberger Tiefstollenhalle. Ein volles Tagesprogramm stand auf der Tagesordnung des Diözesantages, wo alle KAB-Verbände der Diözesöse Augsburg sich treffen. Neben den obligatirischen Neuwahlen und dem Fassen von Beschlüssen, wurde jedoch der Unmut über die sozialen Missstände unseres Landes deutlich. Eines der Resümes des Tages war, dass "die KAB mit ihren Grundsatzzielen und bisherigen Engagements richtig liegt und immer mehr Rückenwind erfährt". Deshalb kommen noch mehr Aufgaben und Verantwortung auf die KAB zu, der sie gerecht werden muss. Als "Anwalt der kleinen Leute" muss Sie noch "mehr Druck auf die Politik und mehr Aufklärungsarbeit/Hilfestellung vor Ort" leisten. Die dazu notwendigen Finanzen wurden durch eine kräftige, aber auch nach 10 Jahren notwendige und beschlossene Beitragsanpassung verbessert. Höhepunkt des Tages war der Protestmarsch durch Peißenberg und der anschließende Gottesdienst mit Bischof Dr. Walter Mixa. Mit 32 Ministranten, 31 Bannern, 7 Co-Zelebranten und dem KAB eigenen Chor "camindo va" feierten die Versammelten einen zweistündigen und unvergesslichen Gottesdienst. Vorbildlich übergaben die Delegierten dem Bischof ein Buch mit 150 Selbstverpflichtungserklärungen, welche konkreten Schritte jeder einzelne KAB´ler persönlich in nächster Zeit zum Aufruf "Fair teilen - statt sozial spalten" unternehmen will. Als Vertreter unseres Ortsverbandes nahm Vorsitzender Franz Blank teil, der später noch von Famile Schrank unterstützt wurde.

Die Tiefstollenhalle - gutes Ambiente und gute Stimmung!Der halbstündige Protestmarsch: Mit 31 Bannern, Kamel und vielen Teilnehmern.Bischof Walter Mixa spricht in einer feuerigen Predigt zu den Delegierten.

 


Marcel-Callo-Gedenktag
(11. Oktober 2009)

Hand in Hand in Richtung "Heiliger Berg".
Dem Bannern folgend im Gebet.An mehreren Stationen einmal inne halten - sich besinnen und auftanken.


Der Kreisverband Ammer-Lech lud ein zum jährlichen Marcel-Callo-Gedenktag in Andechs. Fünf Rotter nahmen trotz mehrer Parallelveranstaltungen teil. Unser neuer Betriebsseelsorger Andreas Kohl organisierte in Zusammenarbeit mit der Vorsitzenden Maria Tafertshofer einen besinnlichen Nachmittag mit Wallfahrt, Gottesdienst und anschließender Einkehr. Sehr inspirierend - einfach etwas für Leib und Seele.


Bergmesse in Rott
(20. September 2009)

Pfarrer Vogg predigte kurz und inspirierend!Insgesamt 250 Besucher versammelten sich auf der Anhöhe im Süden von Rott.Geselliges Beisammensein mit Imbiss im Anschluss an die Messe - lecker!

Die Pfarrgemeinde und die KAB luden zur Bergmesse auf dem Rotter "Hennaberg" ein. Im Rotter Süden versammelten sich ca. 250 Christen und feierten die heilige Messe.

Pfarrer Vogg gestaltete mit der Unterstützung zahlreicher Ministranten eine feierliche Bergmesse im Rotter Süden, zu der sich auch auswärtige Gäste einfanden. Hauptorganisatoren war die Kollegen von der Pfarrgemeinde, die wir gerne unterstützten. Die Messe war sehr ansprechend und das Wetter passend. Auch wenn die Bergaussicht ausblieb, so blieben doch danach viele da, um bei einem Imbiss und kleinem Umtrunk noch ins Gespräch zu kommen. So ein Frühschoppen im Freien hat schon was. Verpasst? Dann unbedingt die nächste Chance wahrnehmen!



Energiesparen im Haushalt
(10. September 2009)

Gartenbauvorstand Christa Hänel bedankt sich bei Wolfgang Buttner für seinen excellenten Vortrag.

Der Gartenbauverein und die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Rott stellten sich die Frage: „Welche Umwelt wollen wir unseren Kindern einmal hinterlassen, und was können wir als normale Bürger dazu tun?“ Hieraus entstand die Auftaktveranstaltung „Energiesparen im Haushalt“, die eine von vielen Möglichkeiten hierzu bietet.

Warum Energiesparen?

An die 40 Zuhörer hörten aufmerksam dem Energieeffizienzberater Wolfgang Buttner aus Landsberg bei seinem Vortrag zu, der zunächst die Notwendigkeit des Energiesparens mit Fakten untermauerte. War im Jahre 1960 in Bayern der gesamte Stromverbrauch noch aus der regenerativen Wasserkraftenergie abgedeckt, so reicht diese heute durch unsere „Energiesucht“ bei weitem nicht mehr aus. „Das Kippen des Weltklimas ist bei einer Erwärmung von mehr als 2 Grad kaum mehr aufzuhalten – mit fatalen Folgen“, so der Referent. Deshalb müssen 80-90% unseres fossilen Energiehungers bis zum Jahre 2050 gemäß der Studie „Zur Sache“ der Enquete Kommission „Schutz der Erdatmosphäre“ von 1990 eingespart werden. Ebenso ist es unverantwortlich, das Öl zu verheizen, wenn allein die Sonne in 24 Minuten den Weltenergiebedarf theoretisch abdecken könnte.

Einsparungspotentiale

Die größten Energieeinsparungspotentiale im Haushalt sieht Wolfgang Buttner in den drei Bereichen „Kälte, Licht und Standby“. Hier seien im Schnitt bis zu 50% Einsparung vom gesamten Stromverbrauch möglich. Der Verbraucher kann mit einem einfachen Verbrauchsmessgerät, das zwischen Steckdose und Anschlusskabel gesteckt wird und schon für ca. 30 € erhältlich ist, leicht selbst seine Energiefresser feststellen.

Kälte

Im Bereich Kälte sei besonders auf Kühlschränke, Gefriertruhen und Klimageräte ein Augenmerk zu legen. Hier ist die Technik weit vorangeschritten und ein neues Gerät mit der besten Klasse A++ amortisiert sich schon in wenigen Jahren. Bei Waschmaschinen rechnet sich so ein Austausch jedoch in der Regel nicht.

Licht

Mit praktischen Beispielen warb der Referent für die neuen Lichttechniken. „Hier werden zur Zeit viele Fakten durcheinander gebracht“. Dabei sind folgende Werte entscheidend: Einzig aussagefähig für die Lichtstärke ist der Lumen-Wert. Für die Behaglichkeit ist die Farbtemperatur ausschlaggebend, die in Kelvin und mit Farbcodes angegeben wird. So hat die Glühbirne einen hohen Rotanteil mit 2700 Kelvin (827). Blaustichige Lampen mit ca. 4000 Kelvin (z.B. 840) halten wach, wirken aber nicht unbedingt behaglich. Wer auf Echtfarben Wert legt, benötigt unbedingt Lampen mit perfekter Farbwiedergabe, z.B. in Lichtfarbe 965, da erst hier ein tageslichtähnliches Spektrum erreicht wird. Entscheidend für die Lebensdauer ist die Anzahl der möglichen Schaltzyklen, sowie die Bauart. Hier sind Warmstartlampen und LED-Technik zu bevorzugen. Von der „China-Ware“ aus dem Baumarkt für billiges Geld kann man nicht viel erwarten. In Zukunft ist der Wohlfühlcharakter der Lampen selbst einstellbar, also mit Mehrfarben-LED´s die Farbtemperatur individuell regelbar. Unter den großen Produktpaletten von Megaman, Osram und Philips finden sich sogar einige dimmbare Energiesparleuchtmittel.

Standby

Viele Elektrogeräte haben wegen der Fernbedienungen heutzutage keinen Ein-/Ausschalter mehr. Hier hilft das Einschleifen einer Steckdosenleiste (zweipolig wegen Überspannungsschutz). Mit einem Handgriff auf Steckernetzgeräte lässt sich schnell erfühlen, wo Energie verloren wird. Wärme bedeutet Verluste, die es abzustellen gilt. Geräte mit blauem Engel sind immer so ausgelegt, dass sie nur noch sehr wenig Bereitschaftsleistung aufnehmen (z.B. RAL UZ 134 http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/vergabegrundlage.php?id=183).

Kochen

Eine Umstellung auf Kochen mit Gas (Methan oder Propan) ergäbe bei einem Durchschnittshaushalt eine Kostenreduktion von 100 € auf 25 € im Jahr.

Haustechnik

Hausbesitzer können noch weit mehr Energie einsparen. Hier gilt in der Regel: Energieverluste vermeiden, vor Einsatz von Technik. So spart man enorm an Heizkosten, wenn man dreifach verglaste Fenster einsetzt und das Haus von außen dämmt. Hier locken sogar einmalige Angebote der KfW-Bankengruppe, die diese Maßnahmen fördert. Bei einem Austausch der alten Heizungspumpe mit ca. 100-150 Watt gegen eine Pumpe neuester Bauart (z.B. Grundfos Alpha Pro), reduziert sich die Leistung auf 5 bis 22 Watt.

Beeindruckt waren die Gäste von den Thermografieaufnahmen, die die Verlustquellen eines Hauses detailliert darstellten. Wichtig ist in komplizierten Fällen der zertifizierte Energieberater, der u.a. über http://www.bafa.de/ oder https://www.kfw-beraterforum.de ausfindig gemacht werden kann. Er hilft auch bei der Auswahl der zahlreichen Fördermöglichkeiten.

Informationsquellen

Der Vortrag von Wolfgang Buttner ist aus dem Archiv der Vereinshomepage www.kab-rott.de downloadbar.


Grillfeier
(11. Juli 2009)

Im Garten von Familie Blank lässt es sich aushalten...Schon fast alles aufgegessen - die Salate waren lecker!Das Lagerfeuer - immer ein Highlight.

Bei eindeutigem und schönem Wetter trafen sich die Rotter KAB´ler zu Ihrem traditionellen Grillfest. Neben einer tollen Stimmung gab es auch Gegrilltes mit leckeren Beilagen. Im Garten der Familie Blank ist es besonders Windstill und so stand auch heuer wieder nichts im Wege, diese Nacht ausgibig zu nutzen.

 


Selbstgemachtes - Herstellen von Essenzen,
Tinkturen, Tee´s u. Salben aus heimischen Kräutern.
(26. Juni 2009)

Walter Hirschauer und Heilpraktikerin Linda Fidler zu bei den Vorbereitungen zur ersten selbstgemachten Salbe.Zuvor bei einem Rundgang gesammelte Kräuter aus der Rotter Flur.

Heilpraktikerin Linda Fiedler leitete für die  Katholische Arbeitnehmerbewegung "Hand in Hand" und dem Gartenbauverein Rott einen Praxisworkshop über die Herstellung von Salben, Essenzen und Ölen.

Nach der Begrüßung der 30 Teilnehmer durch den zweiten Vorsitzenden Walter Hirschauer erklärte die Referentin zu Beginn, dass Heilpflanzen nur wirksam sind, wenn sie zur richtigen Zeit am richtigen Ort gesammelt, fachgerecht aufbereitet und gezielt angewendet werden. So soll zum Beispiel erst nach mindestens zwei Sonnentagen - am besten zur Mittagszeit - geerntet werden. Nicht am Straßenrand, in gedüngten Feldern oder an Bahndämmen sammeln, denn nur gute Pflanzen ergeben auch gute Präparate.

Die Pflanzen zum Trocknen in kleinen Büscheln kopf unter an einem warmen, luftigen Platz ohne direktes Sonnenlicht aufhängen. Danach dunkel und trocken aufbewahren. Wurzeln waschen oder bürsten und auf Schnüre fädeln, oder im Backofen bei 40 Grad trocknen.

Bei der Teezubereitung ist zu beachten, dass die Hauptpflanzen der Mischung keine gegensätzlichen Wirkrichtungen aufweisen, wie z. B. Holunderblüten (schweißtreibend) und Salbei (schweißhemmend). Eine Teekur sollte grundsätzlich auch nicht länger als 6 – 8 Wochen angewendet werden. Spätestens dann auf einen anderen Tee umstellen.

Bei den Tinkturen ist wichtig, dass die Frischpflanze sobald als möglich und Blüten sofort verarbeitet wird. Frau Fiedler führte aus, dass nur guter hochprozentiger Alkohol verwendet werden sollte, der dann entsprechend mit Wasser verdünnt wird. Der Alkoholgehalt richtet sich nach den zu verarbeitenden Pflanzenteilen. Bei Blüten reichen 30 – 40 %, wogegen für Wurzeln 70 % zu veranschlagen sind. Eine fleißige Helferin zerkleinerte inzwischen Baldrian mit einem Keramikmesser, der dann in ein Glasgefäß gefüllt und mit Alkohol übergossen wurde.

Einen frischen Ölauszug anzusetzen mache an diesem Abend keinen Sinn, da Regenwetter das Sammeln von frischen und trockenen Pflanzen verhinderte. Die Referentin wies darauf hin, dass sich an der Grenze zwischen Öl und Wasser sehr leicht Schimmel bildet wenn die Pflanzen nicht ganz trocken sind. Um einen guten Ölauszug zu gewinnen, sollten die Knospen am besten zermörsert in ein klarweißes Glas gefüllt und randvoll mit Öl übergossen werden. Danach sechs Wochen warm an einen sonnigen Platz stellen und täglich schütteln. Als Öl empfahl sie Mandelöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Jojobaöl.

Zwischendurch gab es zum Probieren eine nach Verreibung mit Milchzucker getrocknete Brennesel die zum Erstaunen aller sehr gut schmeckte.

Während die Referentin detailliert über verschiedene Pflanzen sprach, leitete sie nebenbei fleißige Helfer an, eine Beinwellsalbe herzustellen. Das erfordert doch etwas Geduld, denn die Beinwellwurzel muss gewaschen und kleingeschnitten werden, was Frau Fiedler dankenswerterweise schon während des Tages erledigt hatte. Nach dem Schmelzen des Lanolins wurde das Olivenöl und die zerkleinerte Wurzel zugegeben. Nun gings weiter mit 20 Minuten rühren. Jetzt konnte die Flüssigkeit abgeseiht und mit flüssigen Bienenwachs vermischt werden. Beim anschließenden Abfüllen in Salbentöpfchen war Zielgenauigkeit gefragt. Die Kunst an dieser Sache ist es, die Menge des Bienenwachses so zu bemessen, dass die Salbe die optimale Konsistenz bekommt. Da geht probieren über studieren meinte die Expertin.

Es gibt auch die Möglichkeit Salben aus Schweinefett herzustellen, was in jedem Falle Geschmacksache sei, erklärte Frau Fiedler den interessierten Besuchern. Jeder durfte dann auch mal an so einer Salbe aus Schweinefett riechen.

Zwei mutige Köche durften nun noch eine Lippenpflegesalbe herstellen. Hier kommt Sheabutter zum Einsatz und eventuell noch ein ätherisches Öl. Da zeigte sich dann, dass eine gute Ausrüstung sehr von Vorteil ist, als die Masse in die Hülse des Lippenpflegestiftes eingefüllt werden musste. Es ging alles gut und fast alle Teilnehmer durften ein Töpfchen Beinwellsalbe, einen Lippenpflegestift sowie eine Schwedenkräuter-Essenz ganz frisch hergestellt, mit nach Hause nehmen.
Frau Fiedler ließ es sich nicht nehmen auch noch die an einer Schnur wunderschön dekorativ aufgereihten, frisch gepflückten Pflanzen zu beschreiben. Fast alle benannten Pflanzen sind in unmittelbarer Nähe von Rott zu finden, meinte sie.

Am Schluss des Abends, nach einem großen Applaus,  bedankte sich Vorsitzende Christa Hänel seitens der beiden Vereine bei der Referentin für diesen informativen und spannenden Abend mit einer Ysop-Kräuterschale verziert mit einigen Blümchen.

Die Teilnehmerzahl musste begrenzt werden - die Nachfrage war groß und die Zuhörer sehr interessiert.Zu Schwedenkräuter gab es eine selbstgemachte Salbe und einen Lippenpflegestift mit nach Hause.
 

 


Tagesausflug zur Glentleitn
(17. Mai 2009)

Die Ausflügler nach dem Gottesdienst in Großweil.

Bei wunderschönem Wetter fuhren 15 Frauen und Männer des Rotter Ortsverbandes zur Glentleitn, dem bekannten Bauernhofmuseum in der Nähe des Kochelsees. Wie es sich für Christen gehört, begann der Tag einem Sonntagsgottesdienst der in Großweil besucht wurde. Die Predigt von Pfarrer Stadler beeindruckte alle. Er predigte über "das Beten und Gottes Kinder". Bei der anschließenden Einkehr im "fröhlichen Platzl" standen weltliche Gelüste im Vordergrund, die zur besten Zufriedenheit befriedigt wurden. Jetzt stand der Besuch der Glentleitn mit der Sonderschau "Prunk, Pracht, Protz - Luxus auf dem Land" auf dem Programm. Die engagierte Führerin begeisterte die Rotter Gäste mit ihren umfangreichen Erzählungen und großartigem Wissen. So war auch für viele jene, die schon mal hier waren, interessant. Nach dem dann verdienten Eis zur Belohnung und einem gemütlichen Ausklang fuhren die KABler gestärkt wieder nach Hause.

Ein Bauernhof aus dem Jahr 1734.Ein Herd anno dazumal...
  


"Burnout & Co"
Artikel von Susanne Schmidt-Tesch (Landsberger Tagblatt)
(7. Mai 2009)

Rott (sst). Heilpraktiker Matthias Eideloth referierte für die Katholische Arbeitnehmer Bewegung Ortsgruppe Rott über das Phänomen „Burnout“. Den 33 Zuhörern vermittelte Eideloth ein umfassendes und eindrucksvolles Krankheitsbild. Der lebendige Vortrag gewann durch das reichhaltige Wissen des Referenten rund um das Thema Depression.

Heilpraktiker Mathias Eideloth erklärte anschaulich das Krankheitsbild von Burnout. 

So erzählte er von einer Studie, in der ein Manager ohne jegliche Aufgabe in ein leeres Büro einer großen Firma gesetzt wurde. Innerhalb weniger Wochen brauchte der Mann Hilfskräfte, um seine Aufgaben, die er nie bekommen hatte, zu bewältigen. Ein typisches Beispiel für Menschen, die zum Burnout neigen. Sie leben in der Regel nur für die Arbeit und sehen allein dort ihre Erfüllung. Die Betroffenen stürzen sich geradezu euphorisch in die Arbeit. Später kommt es zunehmend zu desillusionierenden Arbeitserlebnissen, die letztendlich in die totale Erschöpfung führen, dem Burnout. Persönliche Beziehungen, Hobbys und sogar der Partner rücken im Krankheitsverlauf in den Hintergrund. Insbesondere Lehrer, Krankenpfleger und Krankenschwester, Ärzte und Rettungskräfte seien anfällig für diese Art von Depression, meinte Eideloth.

In der sogenannten sensiblen Phase nehme der Erkrankte seinen Zustand noch wahr. Schwindel und Angstzustände und chronische Müdigkeit sind die Anzeichen. Die Gefahr einer Sucht nimmt zu: Esssucht, Alkohol, Internet etc. Darauf folge die empfindungslose Phase. Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und vermindertes sexuelles Verlangen seien hier typische körperliche Symptome. Die Psychosomatik spiele ebenfalls eine große Rolle. Aus diesem depressiven Zustand findet man nur noch mit professioneller Hilfe heraus, erklärte der Referent. Fünf Charaktertypen, die für Burnout besonders gefährdet seien, sind Menschen mit Helfer-Syndrom, Perfektionisten und über die Maßen Ehrgeizige, depressive Charakterstrukturen, die nicht Nein sagen können sowie Menschen, bei denen alles nach Plan laufen muss. Achtsam mit sich umgehen, sei die beste Vorbeugung gegen Burnout, meinte Eideloth. Der Kopf, der willensbetont ist und der Bauch für das Gefühlsbetonte sollten sich die Waage halten. Bewusst sich und seine Tätigkeit wahrnehmen, ist wichtig. Er zitierte dazu eine Zen-Geschichte, in der der Meister gefragt wird, wie er sein Arbeitspensum schaffe: „Wenn ich gehe, gehe ich, wenn ich esse, esse ich, und wenn ich schlafe, schlafe ich. Du dagegen gehst beim Schlafen und isst beim Gehen.“ Im Prinzip sind die Empfehlungen des Heilpraktikers einfach: Entspannungsübungen, Zeit für sich und seinen Partner nehmen, gesundes Essen, regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf. Bleibt nur noch, diese auch umzusetzen.
 


"Selbst ist der Mann..."
Kochkurs für Männer Episode 3
(22. März 2009)

Zum dritten Mal lud die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) „Hand in Hand“ aus Rott zu einem Kochkurs für Männer unter der Leitung von Gisela Korn aus Kaufering ein.

Männer, die sich trauen... und noch viel Spaß dabei haben!

Gisela Korn unterweist die Freizeitköche...Die Partner genießen ihren freien Abend und das leckere Mahl.

Trotz der Vielzahl an Kursfortsetzern, konnte Gisala Korn wiederum mit einer anspruchsvollen
Kochaufgabe die sechs Männer überraschen:

Das Vier-Gänge-Menü

Einem Sherry als Aperitif sollte zur Einstimmung ein Speck-Feldsalat in Frenshdressing mit gefüllten Champignons folgen. Nach dieser Vorspeise galt es eine echte Fleischsuppe mit Brätstrudeleinlage zu servieren. Frisches Zanderfilet unter Frühlingszwiebeln in Butter mit Salzkartoffeln und Tomatengemüse waren das Hauptgericht. Herausforderung war diesemal das Dessert. Eine Bayerisch Creme a la Schubeck mit Aprikosengarnierung in selbstgemachten Schokoladenbechern bildeten den Abschluss.

Einblick in die Welt des Kochens

Darüber hinaus galt es noch den Tisch schön zu dekorieren und für ein romantisches Ambiente zu sorgen. Gisela Korn gelang es auf wunderbare Weise den interessierten "Freizeitköchen" das notwendige Wissen von den Lebensmitteleigenschaften, über deren Zubereitung bis hin zu noch wichtigen Tipps und Tricks zu vermitteln. In den fünf Stunden kreierten die Kursteilnehmer in der Rotter Schulküche ein Vier-Gänge-Menü für insgesamt 12 Personen. Am meisten Spaß machte die Zubereitung der Schololadengefäße, die sich zu waren "Schoko-Bomben" entwickelten. Mit großem Durchhaltevermögen schafften es die Männer nach vielen geplatzten Luftballons und unzähligen Schokoladenspritzern doch noch die erforderliche Menge herzustellen. Beim Spülen, Putzen und Aufräumen zeigten sich die Männer ebenfalls sehr talentiert.

Kochen für Frau und Freundin

Die Partnerinnen waren dann am Abend zum fertigen Dinner geladen und staunten nicht schlecht über die erbrachten Leistungen und die Ihnen noch überreichten Rosen. „Liebe geht durch den Magen“, so ein Sprichwort. Dies wurde auch bei diesem Kochkurs für alle sichtbar. Für alle Beteiligten war es ein gelungenes Miteinander. Ebenso wurde deutlich, welche Leistungen eine tägliche Speisenerstellung erfordert und welche Unterschiede zwischen Selbstgemachtem und Fertiggerichten bestehen können.

 


Bruno Keller wird Ehrenmitglied
Jahreshauptversammlung mit Neuwahl
(27. Februar 2009)
 
Keine Langeweile gab es bei der 35. Jahreshauptversammlung der KAB "Hand in Hand". Zahlreiche Ehrungen und anstehende Veränderungen bei den Funktionären sorgten für Spannung.

Ehrungen werden mit viel liebe vorbereitet. Von links: Susanne Keller, Antonie Mracsko, Bruno und Ludewika Keller.
Die Vorsitzenden Susanne Keller und Franz Blank bei ihrem Bericht.Martin Pfuff konnte einen erfreulichen Kassenbereicht vortragen.
Hervorragend und schnell leitete 1. Bgm. Quirin Krötz die Neuwahlen.Ein Imbiss ist im Anschluss der JHV schon Tradition. Passend zur Fastenzeit: Selbstgemachtes Vollkornbrot mit Kräutern.

Die voll visualisierte Jahreshauptversammlung stand unter dem Motto: "Gemeinsam Krisen meistern...". Hier regte Vorsitzender Franz Blank neben den Gefahren doch auch die Chancen zu sehen und mehr Eigenverantwortung zu zeigen. Ebenso solle doch das Volk sich seiner "Macht" mehr bewusst werden. Vom Fingerzeig auf die Politik werde es nicht besser. "Also raus aus der Komfortzone und diejenigen ansprechen, die keine ehrenwerte Ziele verfolgen", sowie "Weg vom Ego-Trip - hin zur echten Partnerschaft und Kooperation". Kern seiner Argumentation war das Leben mit der Natur, da man von ihr die wahren Regeln des Lebens ableiten könne.

Höhepunkt des Abends waren zahlreiche Ehrungen. So erhielten Antonie Mracsko, Irmgard und Andreas Kemser Urkunden und Nadeln für ihre 15-jährige Mitgliedschaft. Mit einer sehr persönlichen Laudatio verabschiedete Franz Blank die bisherige erste Vorsitzende Susanne Keller nach acht Jahren in ihre gewünschte "Auszeit". Ein großer Applaus, sowie ein Blumenstrauß mit Gutschein waren eine kleine Aufmerksamkeit für ihr großes Engagement innerhalb der KAB. Für besonders umfangreiche und langjährige Verdienste ernannte die Vorstandschaft Bruno Keller einstimmig zum Ehrenmitglied. Im Detail ging der Vorsitzende darauf ein, dass seine über 35-jährige Dienstzeit -zum Teil mehrfach belegt als Kassier, Gruppenleiter, Ersteller einer Vereinschronik und Helfer in allen Belangen - nur möglich sei, wenn man besondere Talente und eine starke Frau an seiner Seite hat. So erhielten Bruno Keller die Ernennungsurkunde und Ehefrau Ludewika einen bunten Blumenstrauß als äußeres Zeichen der Dankbarkeit.

Einleitend zu den Neuwahlen lobte Wahlleiter und 1. Bgm. Quirin Krötz die Leistungen der KAB. "Es sei schön, dass ein Generationenverein wie die KAB selbst keine finanzielle Unterstützung benötigt" und trotzdem so vielschichtig Hilfen durch Spenden, Seminare, Rat und Tat anbietet . In einem hohen Tempo zog Quirin Krötz die Neubesetzung der insgesamt 14 Ämter durch. Das Amt der ersten Vorsitzenden übernahm jetzt Antonie Mracsko und leitet damit mit Franz Blank die KAB. Als Stellvertreterin konnte Renate Keller neu gewonnen werden, die mit Walter Hirschauer in der zweiten Reihe die Stützen der Vorsitzenden darstellen. Die Kasse führt weiterhin Martin Pfuff und das Amt des Bannerträgers setzt Richard Streit fort. Als Kassenprüfer wurden wieder Monika Schwab und Manfred Keller bestätigt. Die Delegierten werden weiterhin durch die Amtsinhaber besetzt. Damit ist es wiederum gelungen, die Ämter in Gleichberechtigung von Mann und Frau zu besetzen, worauf Franz Blank sehr stolz ist. Ein Gebet, Lied und ein Imbiss leiteten dann zum anschließenden gemütlichen Beisammensein über.

 
WAHLERGEBNIS
 

 


Über Kirche und Esoterik
Ein LT-Bericht von Susanne Schmidt-Tesch
(29. Januar 2009)

 
Aufmerksame Zuhörer lauschen Thomas Henle.Aufmerksamkeit war bei den tiefgreifenden Analysen gefordert.

Rott (sst) - Einen großen Wissensschatz zum Thema Esoterik brachte Thomas Henle vom Fachbereich Religions- und Weltanschauungsfragen der Augsburger Diözese in den Rotter Pfarrsaal. Die katholische Arbeitnehmerbewegung KAB „Hand in Hand“ und die Pfarrgemeinde luden zum Vortrag „Esoterik - Chance, Herausforderung oder Risiko für meinen christlichen Glauben?“

Rund zwei Stunden referierte der Religionspädagoge über die Faszination der Esoterik und die Unterschiede zum christlichen Glauben. Er demonstrierte anhand eines Films die vagen Heilversprechen von sogenannten alternativen Heilern. Dabei wertete Henle die Methoden nicht ab, sondern argumentierte auf der rationalen Ebene. In einer säkularisierten Welt entstehe ein religiöses Vakuum, Freiräume, die wieder gefüllt werden wollen. Damit sei Platz für neue Religiosität. Das Suchen nach den Sinnfragen des Lebens bewege die meisten Menschen. Besonders Frauen mittleren Alters, die nach Neuorientierung suchten, biete die Esoterik viele Antworten, so der Referent. Das Angebot sei vielfältig und marktorientiert. Der Suchende nehme das heraus, was er brauche. Eine „Religion à la carte“ entstehe. Durch diverse Kurse könne der lernende Esoteriker rasch selbst zum Lehrer werden - ein Ziel, das in den christlichen Kirchen ein langjähriges Studium voraussetze.

Henle sagte, dass der esoterische Mensch vor allem die eigenen Wünsche wahrnehme. Als „einen Tanz um sich selbst“ bezeichnete der Religionspädagoge diese Ich-Bezogenheit. Im christlichen Glauben seien die anderen wichtig, die Nächstenliebe ist der Zentralbegriff. Der Gottesgedanke sei persönlich. Ein Christ will seine persönliche Beziehung und Geschichte zu Gott entfalten. Im Gegensatz dazu stehe der diffuse Gottesbegriff des Esoterikers, der Gott als kosmische Energie versteht. Das Schöne am Christentum sei, man müsse sich nicht selbst erlösen, wie in der esoterischen Religiosität, sondern die Erlösung sei durch den Tod Jesu am Kreuz von vornherein geschenkt worden. Gerade mit diesem Tod Christi hätten Esoteriker Schwierigkeiten, so Henle. In ihr Religionsbild passe eher das Überleben Jesu. Unter historischen Gesichtspunkten sei Jesus gekreuzigt worden. Außer den religiösen Unterschieden und den diversen Jesus-Bildern behandelte Henle den Heilbegriff. Anhand der Auro-Soma-Heilkunde befand er, „wie vage und wenig überprüfbar“ die Methoden oft seien. Auch von Jesus existierten etliche Heilungsgeschichten in der Bibel. Sie dienten zum Glaubensangebot oder zur Festigung des Glaubens. Jesus habe keine Massenheilungen durchgeführt oder sich zum Arzt gemacht.

In der Diskussion sahen die Besucher die Esoterik durchaus mit kritischen Augen, doch wurde überlegt, dass die Kirche sich intensiver um Antworten auf Fragen und Bedürfnisse von Christen bemühen müsse, um den Anreizen esoterischer Angebote zu begegnen. 

 


Tag der Begegnung
(11. Januar 2009)
 
Unser Kuchenbuffet - danke den Spenderinnen!Volles Haus - 48 Teilnehmer kamen an diesem Nachmittag zusammen.
Gerne blickten die Anwesenden auf die schöne Pilgerfahrt in 2008 zurück.Trotz besonderer Situtation kamen die &quo

"Da haben wir doch schon wieder einen Bus voll" stellte Walter Hirschauer fest, als der die 48 Besucher des Begegnungstages begrüsste. Höchst erfreut waren alle, sich wieder zu sehen und auf die schöne Pilger- und Bildungsfahrt zurückzublicken. In einer Vorführung von 160 Bildern und einem Kurzvideofilm wurden die schönen Erinnerungen noch einmal in Bild und Ton bestätigt. Dank zahlreicher Spenden, gab es auch Kaffee- und Kuchen. Wiederum wurde festgestellt, dass sich hier eine tolle Gemeinschaft gebildet hat, die über viele Jahre und einige Entfernungen hinweg fest zueinander hält. Gleichzeitig wurden noch Ideen für die Fahrt in 2010 aufgenommen. Mal sehen, wohin es nach der ausführlichen Prüfung der Vorschläge dann gehen wird.

 


Überraschendes Glück beim Vereinevergleichsschießen
(3. Januar 2009)
 


 

Wir waren froh, in letzter Minute doch noch eine komplette Mannschaft für das Vereinevergleichsschießen der Hubertusschützen zusammenzubringen. Denn das Zusammenwirken aller Dorfvereine ist uns sehr wichtig. Dass die "5 Nothelfer" dann noch ausgesprochenes Glück hatten und mit Ihren Zufallstreffern den dritten Platz ergatterten, war mehr als überraschend. Sogar im Einzelwettbewerb bekamen wir auch noch einige der schönen Wurstpreise dazu. Da alles nur von einem guten Schuss abhängt, ist allerdings auch die Chance für den Laien relativ hoch. Mit diesem Dusel begann das neue Jahr für uns schon sehr positiv.