KAB - Archiv 2014


Ein biblisches Mahl als Weihnachtsfeier!
(14.12.2014)

Ein biblisches Mahl - die etwas andere Weihnachtsfeier... Eine schöne Tafel für einen Teil der Speisen und Getränke...

Viele Mitglieder sind der Einladung zur Weihnachtsfeier ins Rotter Pfarrheim gefolgt. Dieses Jahr wurde hierfür wieder die Form eines biblischen Mahles gewählt. Das Mahl kommt sehr gut an - großes Lob gab es für die viele Vorbereitungsarbeiten und ausgezeichneten Speisen und Getränke. Es werden vorwiegend Zutaten verwendet, die auch in der Bibel vorkommen. Diese reicht man sich gegenseitig mit den besten Wünschen - dient also einander - und kommt sich so näher. Mit orientalischer Musik untermahlt und von besinnlichen und passenden Texten umrahmt, kam schnell weihnachtliche Stimmung auf. Dies ist heutzutage sehr wichtig, denn schließlich will man an Weihnachten ankommen und nicht anprallen. Gleichzeitig wird auch die christliche Tradition bewahrt.


Erste Hilfe für Papiersammler...
(06.11.2014)

Die KAB sammelt schon seit Jahrzehnten Altpapier um mit den Einnahmen wohltätige Projekte zu unterstützen. Doch bei gemeinnützigen Tätigkeiten können Unfälle passieren. Um hier schnell Hilfe leisten zu können, "mussten" sich die Helfer einem Erste-Hilfe-Kurs unterziehen. Dass dies extremen Spaß machen kann, erfuhr man dann vor Ort im Rotter Pfarrheim. Hier verstand es der erfahrene und sehr gut ausgebildete Paul Doetsch, den interessierten Gästen im Schnellverfahren das Wichtigste zu erklären. Geübt wurde am lebenden Objekt, was sehr viel Spaß machte. Als Belohnung gab es dann noch eine Vesper, dem ein gemütlicher Ausklang folgte.

Bei mehreren Verletzungen auf einmal wird man schnell zur "Mumie"...



Was sagt mir meine Krankheit?
(23.10.2014)

"Mir steht das Wasser bis zum Hals..."
"Ich habe die Nase voll..."
Rücken oder Herzschmerzen...
...oft keine Floskeln, sondern erstgemeinter Ausdruck der Seele!

Begeisterte Zuhörer beim Vortrag von Matthias Eideloth

Mit hervorragenden Erläuterungen verstand es Matthias Eideloth - Heilpraktiker aus Rott - dem interessierten Publikum von der Wichtigkeit des Geistes zu überzeugen. Die richtige Balance aus Körper, Seele und Geist ist extrem wichtig für eine gesundes und langes Leben.  Der engagierte und überzeugte Referent bietet in dieser Hinsicht viele interessante Seminare an und hat bei seinen Behandlungen immer ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Patienten. Leider kommt dies heutzutage viel zu kurz, aber hier wäre oft die Ursache für viele Probleme zu erfahren.


Tagesausflug an den Schliersee
(27.09.2014)

Besuch der Wallfahrtstätte Birkenstein mit einer Führung, die unter die Haut ging... Persönliche Begrüßung beim Kaffee Dinzler am Irschenberg
Zuerst Mittagessen, dann ein Kaffee von der Kaffeerösterei Dinzler... Einblick in die Kaffeerösterei - samstags nicht im Betrieb...
Fast jeder fand etwas im Verkaufsshop - edle Kaffeesorten und andere interessante Assessoires. Ebenfalls am Irschenberg - der zweitgrößte Fanshop des FC-Bayern.
Eine der wenigen Whiskydestillerien in Bayern - Slyrs am Schliersee. Eine nette Führung durch die Produktion in oberbayerisch.
Die lang erwartete Verkostung machte sehr viel Spaß, wie man sieht. 600 Fässer verbreiten edlen Whisky-Duft - hier ist ein Parfüm überflüssig!
Edle Verkostung auch bei der anschließenden Brotzeit auf einem Parkplatz. Edle Käse, Wurstsorten und natürlich Semmeln und Brezen von der Bäckerei Storch - alles Bio, das schmeckt!  


 

Schwammerl suchen
(5. September - LT Artikel von Gisela Klöck)

Eine Pilzwanderung in der Rotter Flur hatte die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) "Hand in Hand" organisiert. Die Kräuterpädagogin Johanna Gruber aus Finning ging mit der gemischten Gruppe von über 20 Personen ein Stück durch den lichten Wald.

Eine Schar von Schwammerlsuchern wollen in der Rotter Flur etwas lernen ...

"Pilze sind die Blumen des Waldes, wir sollen nicht gierig nach ihnen greifen und sie abschneiden sondern sich bewusst machen was da für eine Welt zu unseren Füßen liegt". Wir können das Ausmaß der "Stube von Mutter Erde" nicht erfassen, meinte die Kräuterpädagogin. Mit Achtung solle man eintreten in den Wald und nicht mehr nehmen als was wir brauchen. Essbar sind nicht alle "Blumen des Waldes", mit einem "fühlenden Herzen" lassen wir die Alten und ganz kleinen stehen, wir schneiden sie nicht mit dem Messer ab, sondern drehen sie heraus und verschließen die Wunde wieder, denn das Myzel, das riesige Pilzgeflecht unter der Erde ist eine Welt für sich, ein Wunder der Natur. Was wir als "Pilze" bezeichnen, sind bloß die Früchte eines großen, verzweigten, im Boden lebenden Gewächses, dem eigentlichen Pilz. Man kann das mit den Äpfeln am Apfelbaum vergleichen. Der Unterschied ist, dass der "Baum" hier nicht über, sondern unter der Erde lebt. Oft vergehen Jahre, bis die  Bedingungen passen, dann erst sprießen die Pilze in ihrer prächtigen Vielfalt hervor, meinte Gruber. Dieses Jahr kommen viele Arten. Es gebe ca. 6000 Verschiedene. So zeigte sich die Fachfrau sehr erfreut als ein "Kuhmaul" entdeckt wurde. Diesen Pilz solle man unbedingt stehen lassen, er sei eine Rarität, meinte die Referentin. Nach dem Einblick in die lebenswichtigen Aufgaben des Pilzreiches erfuhren die Interessierten etwas über die Vielzahl der unterschiedlichen Arten. Mit großem Wissen und Geduld erläuterte sie Stoppel,- Schwamm- und Lamellenpilze und analysierte die gesammelten Schätze. Die Schwammerlsucher waren von absolut unkundig bis Profi vertreten doch jede und jeder konnte etwas von ihrem dem Wissen lernen. "Die Achtung vor der Natur ist mir ein Herzensanliegen" meinte sie. Die heilkräftigen Substanzen bestimmter Pilze werden seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin angewendet. Eine wertvolle Nahrung seien sie zudem. Ein schöner Ausflug in den Wald, der Appetit machte und Mut, um sich auch an die Leidenschaft des Schwammersuchens zu wagen.

Johanna Gruber erkärt ihren Zuhörern alles im Detail...
 


 

40 Jahre Hand in Hand
Sozial - damals wie heute...

(Jubiläumsfeier, LT Artikel von Gisela Klöck)

In der KAB Rott kann man es aushalten. Zumindest, wenn es nach dem Rotter Bürgermeister Quirin Krötz geht: „In 39 Jahren waren nur zwei Vorstandsgenerationen notwendig“, sagte er bei der Feier zum 40. Jubiläum der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Ort. Er sei stolz auf die vielen Vorbilder in seiner Gemeinde, die soziales Engagement zeigten. KAB-Sekretärin Petra Reiter zitierte anschließend eine Aussage von Alois Glück, dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken: „Die ursprünglichste Aufgabe für uns Christen ist der Einsatz für die Würde des Menschen und die Erhaltung der Schöpfung.“ Für diese Aufgabe hätten sich Reiter zufolge auch in Rott Menschen „zusammengerottet“, um in der KAB-Ortsgruppe diesen Zielen zu folgen.

Die Geehrten (von links): Martin u. Christine Pfuff, Alois u. Anni Böck, Bruno u. Ludi Keller, Magnus Paulus und Johanna Hirschauer

Die junge Vorstandschaft hat sich sehr viel Mühe gemacht...

Gründungs- und Ehrenmitglied Jakob Gailler, der lange Jahre KAB-Ortsvorsitzender war, erinnerte während der Jubiläumsfeier an die Anfänge. So sei auf Wunsch des ehemaligen Ortspfarrers Thomas Baumgartner und des ersten Pfarrgemeinderats-Vorsitzenden Gerhard Kuznik in der Pfarrei 1974 die KAB entstanden. Um finanziellen Spielraum zu erreichen, begannen die Mitglieder Papier und Altkleider zu sammeln und Flohmärkte zu organisieren. Mit dem Erlös wurden viele soziale Projekte finanziert, erklärte Jakob Gailler, der die KAB insgesamt 27 Jahre führte. Sein Nachfolger Franz Blank leitete den Ortsverband weitere 12 Jahre. Ein großes Anliegen war für ihn das gute und konstruktive Miteinander innerhalb und außerhalb des Dorfes. Deshalb gaben wir uns auch den Beinamen „Hand in Hand“. In seinem Rückblick „Was bleibt…“ nannte er Sozialkompetenz, Glaubwürdigkeit, die Aufgeschlossenheit und das Interesse an der Vielfalt des Lebens, lange Freundschaften, viele unvergessliche Momente und so manche persönliche Weiterentwicklung. Die Zufriedenheit erwuchs letztendlich aus der Erkenntnis, dass man zum Glück nicht viel braucht und dass sich Investitionen in das Projekt „Nächstenliebe“ lohnen.

Was wäre eine Jubiläumsfeier ohne verdiente Mitglieder zu ehren. Für 40 Jahre wurden Johann Blank, Ludi und Bruno Keller, Anni und Alois Böck sowie Maria Meichelböck ausgezeichnet und für 25 Jahre wurden Maria Streit, Magnus Paulus, für 15 Jahre Christine und Martin Pfuff und Johanna Hirschauer geehrt. Dabei wurden Urkunden, Blumen und Präsente überreicht.

Zu den Ansprachen wurden Kaffee und selbstgebackener Kuchen serviert. Später gab es noch ein Brotzeitbuffet vom örtlichen Biobauer Rauch und der Bäckerei Storch.

Selbst gemachter Kuchen - großer Andrang am Kuchenbuffet Marion lüftet den Deckel - jetzt wissen wir, was es zur Brotzeit gab...

 Nette Gespräche gab es genügend an diesem Nachmittag. Hier Diözesanpräses Erwin Helmer mit Pater Daniel.

  Eine tiefgründige Andacht - schön zelebriert von Betriebsseelsorger Andreas Kohl und Diözesanpräses Erwin Helmer.

Betriebsseelsorger Andreas Kohl stellte in seiner Predigt den Menschen in den Mittelpunkt und forderte auf mehr daran zu denken, was Jesus heutzutage anders machen würde. Entscheidend sei die innere Grundhaltung. Man solle laut Kohl "doch verinnerlichen, den Nächsten nicht an den Rand zu drängen und ihn als Bruder oder Schwester zu betrachten“. Die dadurch entstehende Offenheit lasse echte Beziehungen wachsen.Mit bayerischen und meditativen Klängen umrahmte die Rotter Saitenmusi diese Andacht.

Im Nachhinein gab es noch viel Lob für die junge Vorstandschaft. Die Festgäste fanden, dass es eine gemütliche, stressfreie, informative und kurzweilige Jubiläumsfeier war.

 


 

Kochkurs für Männer
(26. April 2014)

 


 

In Rekordzeit durchgeführt...
(Jahreshauptversammlung, 14. März 2014)

Tolle Gemeinschaft - stolz hören Sie von dem Erreichten des vergangenen Jahres... Charmant moderiert von Hedwig und Martin ging es durch den Abend...
Unsere Wildblumenaktion wurde wieder weitergeführt... Selbstgemachtes Brot mit leckerem Belag - hungern musste keiner!



 

Ü50-Computerkurs
(6 Freitage im Februar/März 2014)

Eine tolle Truppe und sehr gute Stimmung beim Computerkurs der KABDer Kursleiter Antonio Popolizio gibt Hilfestellung, wenn nötig ...

Der speziell für Computer-Neulinge mit einem Alter über 50 konzipierte Kurs war schnell überbucht,  was selbst die Organisatorin Renate Keller überraschte. Nur 13 Personen aus Rott und anderen Orten im Landkreis kamen in den Genuss. Jeden Freitag von 17-19 Uhr unterrichtete Antonio Popolizio von rp-network GbR das bunt gemischte Publikum. Eine Herausforderung, den vom albsoluten Neuling bis schon etwas erfahreneren User, galt es den umfangreichen Stoff an die Frau und den Mann zu bringen. Schwerpunkt legte der Referent auf die Bewältigung von Aufgaben des Alltages, wie Briefe schreiben, Surfen im Internet und Kommunikation per EMail.  Geübt wurde im Computersaal der Rotter Schule. Allgemeine Grundlagen zu Technik und Sicherheitseinrichtungen wurden ebenfalls angesprochen. Alle Teilnehmer erhielten auch noch eine umfangreiche Schulungsdokumentation.


 

Fußreflexzonen-Massage
(6. Februar 2014)

Kitzelt das? Nein, aber es tut gut...Gezielte Berührungen wirken auch auf die mit den Füßen "verbundenen" Organe. 

Die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Rott lud am Donnerstag, 6.2.2014 zu einem Vortrag über Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) nach Hanne Marquardt, ins Pfarrheim nach Rott ein.

Die Referentin Christine Pfuff – Krankenschwester, Heilpraktikerin und gepr. Fußreflextherapeutin nach Hanne Marquardt – gab vor zahlreichen Zuhörern einen kurzen Einblick über die Geschichte und Entwicklung der Reflexzonentherapie am Fuß.
Nach der Einführung erfuhren die Zuhörer wie bestimmte körperliche Regionen mit Reflexzonen am Fuß zusammenhängen. Anhand von Beispielen und Schaubildern wurde gezeigt, dass sich im Fuß ein kleines Abbild des ganzen Menschen wieder spiegelt. Interessant war für viele, dass es sich bei dieser Art der Therapie nicht um die Bekämpfung einzelner Symptome handelt, sondern immer der Mensch in seiner Ganzheit betrachtet wird und über belastete Reflexzonen am Fuß Ursachen für Beschwerden gefunden und behandelt werden können.
Anschließend wurde am Fuß einer Besucherin Griffe gezeigt und Tipps gegeben, wie man die Reflexzonentherapie an sich selber oder seiner Familie anwenden kann.
Zahlreiche Fragen der Besucher rundeten einen interessanten und gelungenen Abend ab. Ausgerüstet mit vielen Eindrücken und Informationsmaterial traten alle zufrieden den Heimweg an.
 


 

Kleidermarkt für sozialen Zweck
(11. Januar 2014)

Tolle Kleider zum Schnäppchenpreis - elegant, oder?   Viel Auswahl gab es - ohne Schnäppchen heimzukommen - unmöglich!

Hauptorganisatorin Christine Puff der Rotter KAB sorgte dafür, dass auch in 2014 wieder in Rott ein Secondhand-Kleidermarkt statt fand. Das Konzept und die Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation "aktion hoffnung" der Diözese Augsburg hat sich schon mehrfach bewährt. Wieder gab es einen enormen Ansturm auf die Faschingskostüme, nostalgischen und historischen Klamotten, sowie viele Raritäten.

Freude bereitete nicht nur das enorm preiswerte Angebot für die Bürger, nein auch die damit verbundenen ehrenwerten Ziele: die Aktion steht für Wiederverwertung von Rohstoffen und Kreislaufwirtschaft. Weiterhin arbeiten hier viele fleißige und ehrenamtliche Hände, so dass der Erlös hieraus für soziale Zwecke gegeben werden konnten. So konnten diesmal 1200 Euro Jugendlichen in Vietnam gewidmet wurden. Ein großer Dank gilt auch der Rotter Schule, die wieder unentgeltlich die hierfür super geeignete Aula zur Vergügung stellte.