KAB - Archiv 2016


Biblisches Mahl
(18. Juli 2016)

Mit Speisen aus der Bibel und besinnlichen Texten ein gelungener Abend

An die 40 Gäste versammelten sich zum biblischen Mahl und kamen dazu ins schön dekorierte Pfarrheim. Die gesamte Vorstandschaft hat dafür gekocht und ein besinnliches Rahmenprogramm erstellt. Hauptthema war dabei die Gastfreundschaft. Das biblische Mahl wird alle zwei Jahre veranstaltet und kommt bei den Mitgliedern sehr gut an.

Zwei besondere Päpste...
(10. November 2016)

Herr Reichhart - Pastoralreferent - sprach über das Wirken zweier Päpste

Pastoralreferent Reichhart erörterte über das Leben und Wirken zweier vorbildlicher Päpste: Papst Johannes der XIII und der amtierende Papst Franziskus. Mit Leidenschaft trug er seine Ausarbeitungen vor und überraschte mit sehr viel Hintergrundwissen. Umfangreich ging er auch auf das 2. Vatikanisches Konzil ein, das sehr viel Verbesserungen für uns Gläubige gebracht hat.


Grillfeier für Mitglieder und Angehörige
(9. Juli 2016)

Lecker und knusprig - so wie es sein soll...

Etwas Besonderes organisierte die Vereinsvorstandschaft heuer für Ihre Mitglieder. Sie spendierten anlässlich des jährlichen Grillfestes ein Spanferkel, das in Assado-Grillart zubereitet wurde. Ingesamt gute fünf Stunden wurde das Tier über offenem Feuer durchgegahrt. Die Gäste waren ganz begeistert und erstaunt über den guten Geschmack. Dazu gab es noch viele Salate, die die Gäste netter Weise mitgebracht hatten. Für ausreichend Getränke war auch gesorgt und so wurde es bei ausgezeichnetem Wetter insgesamt ein unvergesslicher Abend.


Kinderbetreuung beim 70. Vereinsjubiläum
(29. Mai 2016)

Voll bepackt mit Kinderspielen... Schon mal Nudeln und Äpfel gestapelt? Die Nagelbalken fanden großen Anklang...

Wenn der Vereinskollege, der Heimat- und Trachtenverein sein 70. Gründungsjubiläum feiert, dann wollen auch wir mithelfen. Vorstand Martin Krötz bat uns die Kinderbetreuung zu übernehmen. Dies taten wir gerne, obwohl uns bei den angekündigten 350-400 Kinder schon etwas mulmig zu Mute war. Dreizehn motivierte Helfer und die gute Vorbereitung von Helga Blank machten den Spielenachmittag zu einem Erfolg. Der Spieleparkur hatte acht Bereiche, die großzügig auf dem Parkplatz am Seehäusl verteilt waren.

 Es wurden speziell Spiele ausgewählt, bei den die wertvollen Trachten nicht beschädigt oder verschmutzt werden konnten: Zwei Nagelbalken, Stapeln von Äpfeln oder Nudeln, Ertasten der Inhalte von sechs Säcken, schwebendes Kegelspiel, der heiße Draht (hier benötigte man ein besonders feine Motorik), Stiefelweitwerfen und Maßkrugzielschieben, sowie Münzenversenken.

Wer mindestens sechs Spiele erfolgreich absolviert hatte, bekam eine Kugel Eis als Belohnung. Der Eiswagen mit einem biologisch hergestellten "Bauerneis" war permanent belegt und wegen den vielen Mehrfachrunden der Teilnehmer auch vorzeitig "ausgeräubert".

Es ist schön mit anzusehen, wie viel Freude Kinder an so einfachen Spielen haben. Ein Beispiel dafür, dass es zu Handy und Videospielen noch Alternativen gibt. Toll, dass unsere Trachtenfreunde die Kosten für das Eis übernahmen.


Kapellenwanderung
(22. Mai 2016)

Kreuzwieskapelle im Rotter Osten... Kapelle am Kalvarienberg im Rotter Westen ...
Ottilienkapelle im Rotter Norden ... Wendelinkapelle in Pessenhausen...

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich eine interessierte Gruppe zur Kapellenwanderung. Begonnen wurde im Osten von Rott mit der Kreuzwieskapelle der Familie Schrank.  Zu Fuß oder mit dem Radl wurde der Gipfel des Kalvarienbergs im Rotter Westen aufgesucht. Hier steht eine Kapelle, die zugleich auch die letzte Station des schönen Kreuzweges ist. Bergab ging es dann den neuen Höhenweg über den Eichberg zur Ottilienkapelle im Rotter Norden. Auf einem Feldweg marschierte man anschließend zur Wendelinkapelle in Pessenhausen.

Neben der historischen Geschichte und weiterer Besonderheiten nahm man sich immer die Zeit für ein kurzes Gebet oder ein kleines Lied. Nach der nicht zu kurzen Strecke hatten die Teilnehmer natürlich Durst und waren froh um die schon eingeplante Einkehr im Gasthaus Strauß in Pessenhausen. Hier gab es den gemütlichen Ausklang eines schönen Nachmittags.


Pflanzensamen selbst gewinnen
(7. April 2016)

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung und der Rotter Gartenbauverein luden zu einem Informationsabend zu dem Thema „Pflanzensamen selbst gewinnen“ ins Rotter Pfarrheim ein. Als Referentin konnten die ortsansässigen Vereine Conny Berktold von der Gärtnerei Löwenzahn aus Reichling gewinnen.

 Bücher, Unterlagen und Musterpflanzen wurden ausgestellt.

Frau Berktold gab zunächst eine kurze Einführung über die Geschichte der Samengewinnung. Seit 10-15 Tsd Jahren hat der Mensch durch das Prinzip „beobachte, probiere und lerne“ eine Vielfalt von Nutzpflanzen „herangezogen“. Damals waren die Nutzer, gleich dem Anbauer und dem Züchter. Samen war ein überlebenswichtiges Gemeingut und das Tauschen untereinander eine Notwendigkeit, um so die Inzuchtgefahr zu minimieren.

Seit Beginn der Industrialisierung wurde dieses „Erfolgsprogramm“ aufgelöst und der Samen zur Ware. Über 70% der Sorten gingen in nur zwei Jahrhunderten verloren. Wichtige Eigenschaften, wie z.B. die optimale Anpassung auf landschaftliche Gegebenheiten mussten rationellen Geschäftsgedanken weichen. So zum Beispiel ist es für Züchter interessant, dass die Sorten sich selbst nicht sinnvoll weitervermehren lassen. Mit den F1-Hybriden ist es gelungen, dass der Konsument immer wieder die nur für ein Jahr hochwertige Ware kaufen muss. Anpassungen an unterschiedliche Klimazonen erreicht man durch das gerne mitverkaufte Zubehör, wie z.B. Spritzmittel und Dünger.

Will man dies nicht, so ist bei vielen Pflanzen eine Selbstvermehrung auch durch Laien möglich. Voraussetzung ist ein guter Same mit alter „Genstruktur“. Die Samentüten im Supermarkt sind weitgehenst „Auslaufmodelle“, von denen man nicht alles erwarten darf. Die Fachfrau der Gärtnerei Löwenzahn hat vor 20 Jahren begonnen die richtigen Fragen zu stellen und sich für biologisches Saatgut zu interessieren. Damals war es kaum möglich, biologisches Saatgut zu bekommen. So sei Sie froh, über die heute schon erreichten Standards wie Bioland, Demeter, uvm.

In der Praxis ist zu unterscheiden, ob es sich bei den Pflanzen um einjährige oder zweijährige Pflanzen handelt. Während der Salat noch im gleichen Jahr aussamt, muss z.B. Mangold, Spinat, Sellerie erst über den Winter gebracht werden. Zu beachten ist auch, dass man nur innerhalb der Pflanzenfamilie vermehrt. Hier gibt der lateinische Name am besten Auskunft. Von der Vermehrung von Kürbis und Zucchini rät Frau Berktold ab, da diese sehr gerne verkreuzen und der Aufwand zur Trennung von Fremdpflanzen sehr hoch ist. Wichtig für die Zucht ist, dass immer mehrere Pflanzen auf einmal je Sorte angebaut werden. Diese unterscheiden sich und es ist der Same nur von jeden Einzelpflanzen zu nehmen, der dem Zuchtziel am nächsten kommt. Die Stärksten und Schwächsten sind damit nicht immer gemeint – im Gegenteil. „Die kommen bei mir am schnellsten weg, denn ich will keine Schosser und keine Schwächlinge. Wert zu legen wäre eher der Geschmack, die Widerstandskraft, Fruchtansätze, …“. Während der Paprika bei der Selbstzucht leicht scharf werden kann, gibt es bei Gurken oft das Phänomen der Bildung von Bitterstoffen. Leicht zu vermehren sind Tomaten. Der Samen ist grob aus den „Lieblingstomaten“ zu entnehmen und samt Fruchtfleischresten in ein Schraubglas mit Wasser zu geben. Dort soll er in 2-3 Tagen bei zwischenzeitlichem Umrühren leicht vergären. Danach wird abgesiebt und der Samen am besten auf Pergamentpapier getrocknet. Zum Lagern eignen sich Kaffeefilterbeutel sehr gut, die in trocken Räumen aufgehängt werden.

Schon zu fortgeschrittener Stunde widmete sich Conny Berktold noch um die vielen Fragen der zahlreichen Besucher und gab unzählige Tipps zu Bezugsquellen und Fachbüchern zum Nachlesen. Ganz begeistert und voller Euphorie zu gemeinsamen Vorhaben ging man dann auseinander.



Der Umgang mit dem Fremden...
(10. März 2016 - Bericht im LT 30. März von Gisela Klöck)

Zum Thema "Umgang mit dem Fremden" hat die Psychotherapeutin Astrid von Geyso im Pfarrheim in Rott referiert. Eingeladen hat die örtliche Katholische Arbeitsnehmerbewegung "Hand in Hand" (KAB).

Die Referentin Astrid von Geyso ging regte zum Nachdenken an...

Sie machte Mut, dem "Fremden" zu begegnen. Die aktuelle Flüchtlingswelle wurde im Vortrag mit vielen Fragen beleuchtet. Was ist "Ausland"? Es sei außerhalb des Landes, das ich bewirtschafte, also unser Nachbar. Warum macht uns das Fremde im Land Angst und warum reise ich? Wenn wir die Fremden in ihrem Land besuchen, lassen wir uns gerne ein auf das Fremde. Ist die Sicht auf das Fremde ganz anders, wenn es zu uns kommt? Diese Fragen stellte sie sich. Das Wort "Gast" habe erst seit dem Mittelalter seine heutige Bedeutung. "Fremdeln" sein ein Wort, das man mit einem kleinen Kind in Verbindung bringe. Es begegne fremden Menschen mit Angst und Misstrauen. Dies gehe damit einher, dass mit anderen eine Bindung aufgebaut wird und sich ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt. "Wenn ich das Fremde verstehe, macht es mir weniger Angst. Wenn ich Dingen begegne, die ich verstehe, sind sie nicht mehr so schlimm." Mit Beispielen aus ihrer Praxis machte die Referentin dies deutlich.
Das chinesische Schriftzeichen für Krise bestehe aus zwei Teilen: Der eine Teil symbolisiere Gefahr oder Risiko, der andere Chance. "Ist die Krise zugleich eine Chance?, fragte die Referentin. Ist das Fremde auch eine Entwicklungschance? Astrid von Geyso sprach davon, gemeinsame Lösungen zu finden. Musik sei einen schönes Beispiel für den Umgang miteinander. Man solle darüber nachdenken, wie man gut miteinander umgeht, wie man mit Ressourcen umgehe und wie man gemeinsame Fragen finde. Dadurch schaffe man "einen dritten Raum" in dem sich gemeinsame Antworten entwickeln können. "Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil", zitierte Astrid von Geyso Worte von Nelson Mandela. Demokratie, Gleichheit, Versöhnung, Vielfalt, Verantwortung, Respekt und Freiheit: Die Wörter schmücken die ehrwürdigen Pfeiler des Apartheidmuseums in Johannesburg.
Viele Fragen, Zitate aus Büchern und Erklärungen bestimmter Wörter brachten teils ein ganz andere Sicht, interessante Ansätze zur Dislussion, die im Anschluss des Vortrages rege geführt wurde.



KAB "Hand in Hand" ehrt langjährige Jubilare...
(Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2016)

31 Mitglieder der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) trafen sich zu ihrer 42. Jahreshauptversammlung im Rotter Pfarrheim. Sie genossen einen tollen Vortrag von der KAB-Sekretärin Petra Reiter über die aktuellen Aktivitäten des Kreisverbandes und ein vielseitiges und kurzweiliges Programm.

Die langjährige Jubilare können lachend auf viele schöne Erlebnisse zurückblicken... 

Von links: Elfriede Blank, Edeltraud Friedl, Hildegard Pfuff, Elisabeth Schwarz, Karl Pfuff, Georg Streit und Alfons Schmid erhielten Urkunden und Geschenke für ihr langjähriges Engagement.

Der Höhepunkt der Versammlung war das Dankeschön an viele fleißige und treue Mitglieder. Vierzig lange Jahre unterstützten Edeltraud Friedl, Hildegard und Karl Pfuff, Elisabeth Schwarz und Georg Streit die christliche Gemeinschaft. Elfriede Blank und Georg Streit erhielten für ihre 25-jährigen Mitgliedschaften ebenfalls Auszeichnungen.

Petra Reiter vom KAB-Sekretariat des Kreisverbandes erzählte über die aktuellen Projekte. Vor allem die permanente Geldnot beim "Weilheimer Arbeitslosen Zentrum (WALZ)" mache die Arbeit nicht leicht. Es sei schwierig der allgegenwärtigen "Hoffnungslosigkeit" zu begegnen. So sei sie froh, dass über die neueste "Upsycling"-Aktion den Hilfsempfängern die Möglichkeit gegeben wird, auch etwas für notwendige zusätzliche Einnahmen beitragen zu können. Als Beispiel brachte Sie eine schöne Umhängetasche aus alten Krawatten und Autoschonbezügen mit. In Sachen Flüchtlinge erinnerte Sie daran, dass viele Ältere unter uns dies selbst erlebt hätten. Beim nächsten internationalen Frauentag am 8. März gibt es deshalb eine Diskussionsplattform in Weilheim, wo sich "alte" und "neue" Flüchtlinge über ihre Erfahrungen austauschen können. Hier wird das Publikum "hautnah" an das Thema herangeführt und kann sich selbst ein Bild von der aktuellen Lage machen.
Frau Reiter lobte auch die Spendenfreudigkeit der Rotter KAB, und war erstaunt, dass dieses Jahr weit über 2000 € für gemeinnützige und wohltätige Projekte übergeben wurden. 

Bei einem leckeren Imbiss in geselliger Runde wurde noch viel diskutiert. Gespannt ist man schon auf das außergewöhnliche und vielfältige Jahresprogramm für 2016, das unter der Rubrik "Termine" auf dieser Homepage abgerufen werden kann .
 

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